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| Pressemitteilung vom 07.10.2026 |
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| Enrico Förderer kämpft im ersten Jahr um den Titel in der GT4 European Series |
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| Der 19-jährige Enrico Förderer aus Leuterod steht mit seinem Team vor dem Saisonfinale der GT4 European Series in Portimão noch im Meisterschaftskampf. Gemeinsam mit Cedric Fuchs fährt er einen Mercedes-AMG GT4 mit der Startnummer 111. |
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Leuterod. Nach dem Wechsel vom Kartsport zu SR Motorsport by Schnitzelalm im GTC Race und anschließend in die ADAC GT4 Germany gewann Enrico Förderer dort 2025 gemeinsam mit Jay Mo Härtling den Titel. 2026 tritt der 19-Jährige nun in der GT4 European Series an. Das Saisonfinale findet am 17. und 18. Oktober 2026 in Portimão statt.
Der Schritt in die internationale Rennserie war für Förderer der nächste Entwicklungsschritt. "Für uns war die GT4 European Series der nächste logische Schritt. Wir wollten uns international messen und schauen, wo wir im Vergleich mit den besten GT4-Fahrern und Teams in Europa stehen. Die Serie ist extrem stark besetzt und man fährt auf vielen Strecken, die man aus der GT World Challenge und anderen großen internationalen Serien kennt. Für mich war deshalb von Anfang an klar, dass ich dort sehr viel lernen kann."
Ursprünglich sei das Team nicht mit dem erklärten Ziel in die Saison gegangen, um die Meisterschaft zu kämpfen. "Vor der Saison haben wir uns aber nicht hingestellt und gesagt, dass wir unbedingt um die Meisterschaft fahren müssen. Das Ziel war zunächst, konkurrenzfähig zu sein, möglichst schnell vorne mitzufahren und konstant gute Ergebnisse zu holen. Dass wir dann so stark in die Saison gestartet sind und drei der ersten vier Rennen gewinnen konnten, hat unsere Erwartungen natürlich verändert. Irgendwann merkt man: Okay, wir können hier tatsächlich um den Titel kämpfen."
Leistungsdichte sorgt für hohen Druck
Die ersten Rennwochenenden verliefen laut Förderer besser als erwartet. "Die ersten Wochenenden waren eigentlich besser, als wir es selbst erwartet hatten. Wir waren von Beginn an schnell und haben als Team sehr gut zusammengearbeitet. Gerade in einer neuen Meisterschaft muss man erst einmal verstehen, wie die Abläufe funktionieren, wie hart dort gefahren wird und worauf es an einem Wochenende besonders ankommt."
Als größten Unterschied zu den bisherigen Serien nennt Förderer die Leistungsdichte. "Der größte Unterschied ist für mich die Leistungsdichte. Du hast ein großes Feld mit sehr guten Fahrern und unterschiedlichen Herstellern. Kleine Fehler werden sofort bestraft. Wenn im Qualifying ein paar Zehntel fehlen, stehst du nicht zwei Plätze weiter hinten, sondern vielleicht gleich zehn. Dazu kommen Themen wie die Balance of Performance, unterschiedliche Streckencharakteristiken und natürlich der Verkehr bei so vielen Fahrzeugen. Das erzeugt schon Druck und damit muss man umgehen können."
Nach dem starken Saisonstart mit Siegen in drei der ersten vier Rennen folgten mit Spa, Misano und besonders Zandvoort schwierigere Wochenenden. "Wir haben im Laufe der Saison auch gesehen, wie schnell sich die Situation verändern kann. Nach unserem sehr guten Saisonstart kamen mit Spa, Misano und besonders Zandvoort schwierigere Wochenenden. Aber genau daraus lernt man wahrscheinlich am meisten. Man muss auch dann versuchen, das Maximum herauszuholen, wenn man nicht das schnellste Paket hat."
Entscheidung in Portimão
Vor dem letzten Rennwochenende sieht Förderer sein Team weiterhin mit einer realistischen Chance. "Zunächst einmal ist es schon eine starke Situation, dass wir in unserem ersten Jahr in der GT4 European Series beim letzten Rennwochenende noch um die Meisterschaft kämpfen können. Das hätten wir vor der Saison wahrscheinlich sofort unterschrieben."
Für das Finale in Portimão erwartet er ein enges Rennen um die entscheidenden Punkte. "Natürlich fahren wir jetzt nach Portimão, um unsere Chance zu nutzen. Wir wissen aber auch, dass wir nichts erzwingen können. Wichtig wird sein, vom ersten Training an ein gutes Setup zu finden und im Qualifying möglichst weit vorne zu stehen. Bei dieser Leistungsdichte ist die Ausgangsposition extrem wichtig."
Entscheidend seien anschließend zwei fehlerfreie Rennen. "Dann müssen wir zwei saubere Rennen fahren, Fehler vermeiden und möglichst viele Punkte holen. Am Ende können wir nur unsere eigene Leistung beeinflussen. Wenn uns das gelingt und wir bis zum Schluss im Titelkampf dabei sind, haben wir viel richtig gemacht. Und wenn sich die Möglichkeit bietet, die Meisterschaft zu gewinnen, werden wir natürlich alles dafür geben." PM/Red |
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