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Pressemitteilung vom 06.10.2026
Region
Kontrollen der Tuner- und Poserszene in Koblenz: Polizei schreitet ein
In Koblenz führte die Polizei eine umfangreiche Kontrolle der Tuner-, Poser- und Raserszene durch. Dabei wurden zahlreiche Fahrzeuge überprüft, und es kam zu mehreren Zwischenfällen. Zwei Vorfälle erregten besondere Aufmerksamkeit.
(Symbolfoto)Koblenz. Am Ende der Saison 2026 führte das Tuning-Kontrollteam der Polizeidirektion Koblenz eine letzte geplante Kontrollmaßnahme durch. Dabei wurde eine Vielzahl von Fahrzeugen inspiziert, wobei die Anzahl der technisch veränderten Fahrzeuge als durchschnittlich eingestuft wurde. Einige Fahrer fielen durch vermeidbaren Lärm auf und zeigten sich uneinsichtig.

Die Verkehrsdirektion Koblenz unterstützte die Aktion mit dem ProViDa-System und mobilen Geschwindigkeitsmessungen auf der B9 in Richtung Koblenz. Ein Fahrer wurde mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Wenige Stunden später kehrte dieser zur Messstelle zurück und versuchte, das Geschwindigkeitsmessgerät zu manipulieren. Die Polizei verhinderte dies, und der Tatverdächtige flüchtete. Das Gerät wurde nicht beschädigt, musste jedoch neu ausgerichtet werden.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich, als ein Fahrer sich einer Kontrolle entzog, nachdem er im Zusammenhang mit der Poserszene auffällig geworden war. Sein Pkw wurde später in der Roonstraße gefunden, während er und zwei Mitfahrerinnen flüchteten. Eine Mitfahrerin, die Tochter der Fahrzeughalterin, blieb vor Ort und erklärte, nichts von der Nutzung des Pkw gewusst zu haben. Der Fahrer besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Die Fahrzeughalterin meldete den Wagen als gestohlen, was sich jedoch als Missverständnis herausstellte, nachdem das Fahrzeug vom Ordnungsamt gefunden und der Polizei gemeldet worden war.

Die Polizei Koblenz plant, auch in Zukunft ähnliche Kontrollen durchzuführen, um Verkehrsverstöße zu ahnden und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. (PM/Red)
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