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| Pressemitteilung vom 03.10.2026 |
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| Region |
| Fühle das Leben: Inklusiver Gottesdienst in Montabaur gefeiert |
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| In der Pfarrkirche St. Peter in Ketten versammelten sich viele Menschen zu einem besonderen Gottesdienst. Im Mittelpunkt standen die verschiedenen menschlichen Emotionen und ihr Platz im Leben. Nach der Feier bot sich Gelegenheit für gemeinsame Gespräche. |
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Montabaur. Freude, Traurigkeit, Wut und Angst prägen das menschliche Dasein und schaffen Verbindungen zwischen Personen. Aus diesem Grund stand eine kirchliche Feier in der Pfarrkirche St. Peter in Ketten unter dem Leitgedanken "Fühle das Leben". Zahlreiche Teilnehmende nahmen die Einladung der inklusiven Gruppierung "Die Unternehmungslustigen" der Pfarrei St. Peter Montabaur an und gestalteten eine abwechslungsreiche Messfeier.
Die Vorbereitung und Durchführung übernahmen Pater Edward Fröhling SAC, der Theologe sowie Behindertenseelsorger des Bistums Limburg, Jochen Straub, und Schwester Claudia Mazurek ADJC zusammen mit Mitgliedern der "Unternehmungslustigen". Die Liturgie rückte vielfältige Gefühlsregungen in den Fokus, die den Alltag bestimmen, und knüpfte Verbindungen zu biblischen Überlieferungen an, da auch Jesus Freude, Trauer, Furcht und Zorn empfunden und gezeigt habe.
Anschauliche Gestaltung und Musikbegleitung
Zur optischen Verdeutlichung platzierte die Gruppe zahlreiche selbst angefertigte Emojis im Kirchengebäude. Die unterschiedlichen Gesichtsausdrücke bildeten die Gefühlswelten sichtbar ab und kehrten im Verlauf der Messe wiederholt wieder. Die biblischen Botschaften sowie ergänzende Texte wurden in Leichter Sprache vorgetragen, während eingängige Musikstücke die Gemeinde zum gemeinsamen Gesang bewegten.
Den musikalischen Rahmen gestalteten Angela und Franz Schmitz-Buchholz, die den Gottesdienst mit Violine und Gitarre begleiteten.
Gemeinschaftliches Miteinander und Ausblick
Zum Ende der Feier bezog sich Rainer Lehmler, Referent für Gemeindecaritas beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn, auf das Jahresthema des Deutschen Caritasverbandes "Zusammen geht was – Caritas verbindet Generationen" und verband dieses mit dem Geschehen vor Ort. Lehmler führte aus, die Feier zeige anschaulich den Wert von Inklusion und Zusammenhalt, wenn Personen zusammenfänden, persönliche Fähigkeiten einbrächten und gemeinsam gestalteten, wodurch aus einem Nebeneinander ein Miteinander entstehe. Zudem dankte er den Beteiligten und Hilfskräften für Vorbereitung und Durchführung.
Im Anschluss verlagerte sich die Veranstaltung in das Forum St. Peter, wo bei Speisen und Getränken Raum für Unterhaltungen und Kennenlernen zur Verfügung stand. Die Zusammenkunft von Menschen mit und ohne Behinderung hat sich an diesem Ort etabliert, weshalb die Beteiligten vereinbarten, auch im kommenden Jahr eine offene und inklusive Messe anzubieten. (PM/bearbeitet durch Red) |
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| Pressemitteilung vom 03.10.2026 |
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