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Pressemitteilung vom 02.10.2026
Region
Schnelle Hilfe im Ehrenamt: Verbandsgemeinde Westerburg unterstützt First Responder
Sie sind oft schneller am Einsatzort als der Rettungsdienst und überbrücken damit die entscheidenden ersten Minuten: die ehrenamtlichen First Responder der Feuerwehr Weltersburg. Für diese Arbeit erhalten sie künftig einen festen Zuschuss der Verbandsgemeinde Westerburg.
(Symbolfoto)Weltersburg. Der Verbandsgemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 15. September mehrheitlich, im Haushalt 2027 jährlich 6.000 Euro einzustellen. Grundlage ist der gemeinsame Antrag der WgZ – Wir gestalten Zukunft und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 26. Mai, den der Rat nach einer Vertagung im Juni und der Beratung mit den Feuerwehren leicht überarbeitet hat.

Seit zwölf Jahren leisten die First Responder als Ersthelfer vor Ort einen wichtigen Beitrag zur Rettung von Menschen. Rund 200-mal im Jahr werden die Freiwilligen über die Rettungsleitstelle Montabaur alarmiert, etwa zur Hälfte im Gebiet der Verbandsgemeinde Westerburg. Sie beginnen mit lebensrettenden Maßnahmen, bis der Rettungsdienst eintrifft. Dafür opfern die Ehrenamtlichen einen Teil ihrer Freizeit und lassen sich eigens schulen.

Ihre Ausrüstung finanzieren sie selbst, darunter ein EKG-Gerät und das Einsatzfahrzeug. Die Mittel dafür stammen im Wesentlichen aus Eigenleistung und Spenden. Die Verbandsgemeinde Wallmerod unterstützt die First Responder bereits finanziell. "Wir freuen uns, dass der Antrag eine Mehrheit gefunden hat und die Ehrenamtlichen Planungssicherheit bekommen", sagt Yvonne Christl, Fraktion WgZ – Wir gestalten Zukunft. "Die First Responder leisten in ihrer Freizeit einen wichtigen Beitrag zur Rettung von Menschen. Dass der Rat diese Arbeit nun finanziell unterstützt, war überfällig", sagt Günter Weigel, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. (PM)
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