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| Pressemitteilung vom 29.09.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Neues Landesprojekt soll Krebsvorsorge in Rheinland-Pfalz stärken |
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| In Rheinland-Pfalz soll die Krebsvorsorge stärker in den Alltag der Menschen rücken. Ein neues Landesprojekt setzt dabei auf verständliche Informationen, zusätzliche Angebote und eine bessere Vernetzung, damit mehr Menschen Möglichkeiten der Prävention und Früherkennung nutzen. |
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Rheinland-Pfalz. Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) baut ein neues Angebot rund um Krebsprävention und Krebsfrüherkennung auf. Ziel des vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit Rheinland-Pfalz geförderten Projekts ist es, den Zugang zu verlässlichen Informationen zu erleichtern und mehr Menschen für Vorsorgeangebote zu erreichen.
Nach Angaben der LZG erkranken in Deutschland jedes Jahr rund 500.000 Menschen neu an Krebs. Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass etwa vier von zehn Krebsfällen durch Prävention vermieden werden könnten. Gleichzeitig steigen bei vielen Krebsarten die Heilungschancen deutlich, wenn eine Erkrankung früh erkannt wird.
Trotz dieser Möglichkeiten werden Angebote zur Krebsprävention und Früherkennung bislang nicht ausreichend genutzt. Das neue Landesprojekt soll deshalb Informationen verständlicher zugänglich machen, zur Nutzung von Vorsorgeangeboten motivieren und die Zusammenarbeit von Fachkräften, Einrichtungen und Organisationen im Bereich Krebsprävention und Krebsversorgung stärken.
Gesundheitsminister Clemens Hoch erklärte anlässlich der Nationalen Krebspräventionswoche, Prävention und Früherkennung seien zentrale Bausteine im Kampf gegen Krebs. Das Landesprojekt solle Gesundheitsinformationen näher zu den Menschen bringen, wichtige Akteure vernetzen und Impulse für eine stärkere Vorsorge schaffen. Mehr Menschen sollten die Möglichkeiten nutzen, die Prävention und Früherkennung heute bieten.
Neue Plattform bündelt Informationen
In Kürze soll eine Informationsplattform für Krebsprävention und Krebsfrüherkennung in Rheinland-Pfalz starten. Dort werden verständlich aufbereitete Informationen rund um das Thema Krebs gebündelt.
Die Plattform soll außerdem Orientierung zu den gesetzlichen Früherkennungsangeboten geben und Möglichkeiten aufzeigen, wie sich das persönliche Krebsrisiko senken lässt. Ergänzt wird das Angebot durch Hinweise auf Beratungs- und Unterstützungsangebote in Rheinland-Pfalz.
Ausstellungen machen Vorsorge sichtbar
Das Projekt beschränkt sich nicht auf digitale Angebote. Auch Ausstellungen, Veranstaltungen und Aktionen sollen dazu beitragen, Krebsprävention und Früherkennung stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Bereits verfügbar ist die Wanderausstellung "Familiärer Darmkrebs: Früh informiert – besser geschützt". Sie informiert über erbliche Risiken und Möglichkeiten der Früherkennung von Darmkrebs.
Darüber hinaus entwickelt die LZG derzeit eine Ausstellung zur HPV-Impfung. Diese zählt zu den wirksamsten Maßnahmen der Krebsprävention und schützt vor bestimmten Humanen Papillomviren, die verschiedene Krebsarten verursachen können.
Aktion bringt Vorsorge in den Alltag
Mit der Aktion "Gesundheit steht dir gut!" will die LZG das Thema Krebsvorsorge stärker außerhalb von Arztpraxen sichtbar machen. Dafür kommen Spiegelaufkleber in Sanitär- und Garderobenbereichen, Plakate für Wartebereiche und Flure sowie Infokarten zum Mitnehmen zum Einsatz.
Die Materialien sollen in Bibliotheken, Kommunalverwaltungen, Jobcentern und weiteren öffentlichen Einrichtungen auf die Bedeutung der eigenen Gesundheit aufmerksam machen.
LZG-Geschäftsführerin Susanne Herbel-Hilgert betonte, Krebsvorsorge dürfe kein Nischenthema sein. Die Menschen sollten dort erreicht werden, wo sie leben, arbeiten und ihren Alltag gestalten. Verständliche Informationen und leicht zugängliche Angebote sollten dazu beitragen, dass Vorsorge und Früherkennung selbstverständlicher werden.
Kostenfreie Online-Veranstaltungen
Im Rahmen des Projekts sind außerdem zwei kostenfreie Online-Veranstaltungen geplant. Dabei stehen unterschiedliche Aspekte der Krebsprävention und Früherkennung im Mittelpunkt.
Am 19. Oktober 2026 von 16:30 bis 18:00 Uhr informiert Prof. Dr. Annette Hasenburg, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit der Universitätsmedizin Mainz, darüber, wie Frauen ihr Krebsrisiko senken können und welche Möglichkeiten bestehen, Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen. Themen sind unter anderem empfohlene Untersuchungen, die HPV-Impfung und praktische Hinweise für einen gesundheitsförderlichen Lebensstil.
Am 18. November 2026 von 16:30 bis 18:00 Uhr steht die Männergesundheit im Mittelpunkt. Der Mainzer Urologe Dr. Jörg Schede stellt Möglichkeiten der Krebsprävention und Krebsfrüherkennung vor, ordnet Empfehlungen ein und beantwortet Fragen, die viele Männer beschäftigen.
Die Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen. Medizinische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie online.(PM/bearbeitet durch Red) |
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| Pressemitteilung vom 29.09.2026 |
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