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| Nachricht vom 29.09.2026 |
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| Region |
| Einweihung des Anbaus der Kita St. Martin in Montabaur |
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| Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist der Anbau der katholischen Kita St. Martin in Montabaur fertiggestellt. Die neuen Räumlichkeiten bieten Platz für 35 zusätzliche Kinder und sind mit modernen Einrichtungen ausgestattet. Bei der feierlichen Eröffnung lobten die Verantwortlichen das große Engagement aller Beteiligten. |
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Montabaur. "Die Mühen haben sich gelohnt", sagte Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher bei der Eröffnung des neuen Anbaus der Kita St. Martin. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit wurden die neuen Räume zusammen mit Pfarrer Steffen Henrich eingeweiht. Auf den zusätzlichen 730 Quadratmetern, verteilt auf zwei Geschosse, finden nun 35 weitere Kinder Platz zum Spielen, Lernen und Großwerden. Insgesamt kann die Kita jetzt 160 Kinder aufnehmen, darunter zehn Krippenplätze für Kinder unter zwei Jahren. Das Gebäude ist mit einer 40-kW-Photovoltaikanlage, einer Wärmepumpe und einer Belüftungsanlage ausgestattet. Auch neue Parkflächen wurden geschaffen. Die Stadt Montabaur ist Eigentümerin des Gebäudes, während die Pfarrei St. Peter die Trägerschaft übernimmt.
Gemeinsames Planen und Gestalten
Besonders hervorzuheben ist das Engagement der Beteiligten, insbesondere der Kita-Leiterinnen Eva Schmidt und Ulrike Floreth, die den Umbau im laufenden Betrieb reibungslos organisierten. "Wir mussten flexibel sein, Abläufe ändern und haben von unserem Team viel verlangt", erklärte Eva Schmidt. Sie lobte ihre rund 40 pädagogischen Fachkräfte, neun Auszubildenden und FSJler: "Es ist toll, dass wir uns immer auf euch verlassen konnten." Im nächsten Frühjahr werden weitere Mitarbeiter hinzukommen, da die benachbarte Kita Don Bosco geschlossen wird.
Floreth und Schmidt nahmen an allen Baubesprechungen teil, um optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen. Architekt Konstantin Hartenstein betonte die gute Zusammenarbeit und die Offenheit für neue Bauweisen. Der Holzrahmenbau des Anbaus sei besonders ökologisch, so Hartenstein. Rund 60 Kubikmeter Holz wurden verbaut, was etwa zehn Kilometern aneinandergelegter Baumstämme entspricht.
Eine Baustelle als Arbeitsplatz
Kita-Koordinatorin Katharina Klein beschrieb die Herausforderungen des Umbaus: "Man kann sich nicht gut vorstellen, wie es ist, wenn der Arbeitsplatz eine Baustelle ist." Dennoch blieb die Qualität der Arbeit hoch, und die Kinder fühlten sich wohl. "Die Kinder haben sich wohlgefühlt und das verdient unseren größten Respekt", sagte Klein.
Auch der Altbau profitierte vom Umbau, mit neuen Neben- und Schlafräumen sowie einer Hängeschaukel und Rutsche. Pfarrer Henrich segnete den Anbau und wünschte den Kindern einen Ort des fröhlichen Spielens und Lernens.
Frisch gekocht für 160 Kinder
Herzstück des Anbaus ist eine neue Küche, in der täglich frische Mahlzeiten zubereitet werden. Das Küchenteam freut sich über die erweiterten Möglichkeiten zur Zubereitung gesunder Speisen. Die Else-Schütz-Stiftung unterstützte die Kita mit einer Mitmach-Küche, einem Bewegungsland und Wassersystemen.
4,2 Millionen Euro für die neue Kita
Die Baukosten belaufen sich auf 4,2 Millionen Euro, einschließlich 200.000 Euro für Parkplätze. Fördermittel in Höhe von insgesamt 2.301.848 Euro stammen vom Land, dem Westerwaldkreis und dem Bistum Limburg. Die Else-Schütz-Stiftung steuerte 42.000 Euro bei.
"Gute Betreuungseinrichtungen für Kinder zu haben, ist wichtig für die Stadt", schloss Bürgermeisterin Leicher. Pfarrer Henrich ergänzte, dass die Kita St. Martin nun beste Voraussetzungen für die Zukunft bietet. Red
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