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| Pressemitteilung vom 27.09.2026 |
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| Region |
| Den Westerwald ins Rampenlicht bringen: Dr. Tanja Machalet ruft zur Bewerbung als Landmusikort auf |
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| Kommunen im Westerwald können sich gemeinsam mit Chören, Musikvereinen und weiteren musikalischen Initiativen um den Titel "Landmusikort des Jahres 2027" bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2027. |
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Westerwaldkreis. Die Bundestagsabgeordnete und Verbandsleitung des Kreischorverbands Westerwald, Dr. Tanja Machalet, ruft Kommunen in der Region dazu auf, gemeinsam mit ihren Chören, Musikvereinen und weiteren musikalischen Initiativen eine Bewerbung auf den Weg zu bringen. Der Deutsche Musikrat und der Bundesmusikverband Chor & Orchester suchen erneut die "Landmusikorte des Jahres 2027".
"Im Westerwald wird unglaublich viel und mit großer Leidenschaft musiziert. Unsere Chöre und Musikvereine sind weit mehr als Veranstalter von Konzerten: Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Gemeinschaft und geben gerade im ländlichen Raum Heimat und Identität. Dieses Engagement verdient Aufmerksamkeit - und Unterstützung. Deshalb möchte ich ausdrücklich dazu ermutigen, zu prüfen, ob die eigene Gemeinde als Landmusikort des Jahres 2027 an den Start gehen kann", erklärt Machalet.
Voraussetzungen und Preisgelder
Bewerben können sich ländliche Kommunen mit bis zu 12.000 Einwohnern. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Kommune einem der vier vom Thünen-Atlas definierten Typen von Ländlichkeit zugeordnet ist. Die Bewerbung muss von dem Bürgermeister oder einer entsprechenden Ortsvertretung unterstützt werden. Kommunen können sich gemeinsam mit ihren Kultureinrichtungen, Vereinen und Ensembles präsentieren.
Für die besten Bewerbungen gibt es Preisgelder. Der erste Bundespreis ist mit 18.000 Euro, der zweite mit 10.000 Euro und der dritte mit 6.000 Euro dotiert. Zusätzlich werden zehn Förderpreise in Höhe von jeweils 2.000 Euro vergeben. Die Mittel sollen neue musikalische Projekte, Kooperationen und nachhaltige Strukturen vor Ort unterstützen.
"Ich denke dabei an die vielen engagierten Menschen, die Woche für Woche ihre Freizeit für Proben, Auftritte, Jugendarbeit und Vereinsleben einsetzen. Gerade dieses Ehrenamt macht unsere Region stark. Und ich bin überzeugt: Der Westerwald muss sich mit seinem musikalischen Engagement nicht verstecken, so Machalet."
Beispiele aus der aktuellen Ausschreibung
Dass Rheinland-Pfalz gute Chancen hat, zeigt laut Machalet die aktuelle Ausschreibungsrunde: Becherbach bei Kirn gehört 2026 zu den ausgezeichneten Landmusikorten und erhielt einen Förderpreis. Bundesweit wurden 2026 insgesamt 13 Kommunen ausgezeichnet. Der erste Bundespreis ging an Ehrenfriedersdorf in Sachsen. Die Kommune überzeugte unter anderem durch die Verbindung von traditioneller Musikkultur, modernen Klangwelten und Nachwuchsförderung.
Machalet ermutigt Chöre und Musikvereine im Westerwald, auf ihre Bürgermeister zuzugehen und gemeinsam zu prüfen, ob eine Bewerbung für die eigene Kommune sinnvoll ist. "Vielleicht gibt es bei uns im Westerwald genau den Ort, der durch seine musikalische Vielfalt, sein Ehrenamt, seine Nachwuchsarbeit oder besondere Projekte zum Landmusikort des Jahres werden kann. Wir sollten diese Chance nutzen und zeigen, was musikalisch in unserer Region steckt."
Die Bewerbungsfrist für den "Landmusikort des Jahres 2027" endet am 31. Januar 2027. Informationen zu den Voraussetzungen und zur Antragstellung stellt der Bundesmusikverband Chor & Orchester online bereit. (PM/bearbeitet durch Red) |
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