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| Pressemitteilung vom 17.09.2026 |
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| Region |
| Hitzeschutz an Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg |
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| Über einen SPD-Antrag zum Hitzeschutz an den Grundschulen hat der Verbandsgemeinderat Hachenburg beraten und eine Überweisung an den zuständigen Bauausschuss beschlossen. Der CDU-Vorschlag zur Beratung im Bauausschuss findet breite Zustimmung. |
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Hachenburg. Ratsmitglied Jonathan Noll hatte zuvor für die CDU-Fraktion vorgeschlagen: Die Verwaltung prüft zunächst gemeinsam mit den jeweiligen Schulleitungen den tatsächlichen Bedarf, die bereits vorhandenen Maßnahmen, mögliche technische und organisatorische Lösungen sowie die Kosten und Fördermöglichkeiten. Nach erfolgter Prüfung sollen die Ergebnisse dem zuständigen Bauausschuss vorgelegt und dort beraten werden.
Jonathan Noll signalisierte in seinem Redebeitrag: "Dem grundsätzlichen Anliegen des SPD-Antrages können wir als CDU-Fraktion zustimmen. Natürlich müssen wir uns Gedanken darüber machen, wie wir unsere Grundschulen an besonders heißen Tagen besser schützen können. Aber ich glaube, wir sollten bei diesem Thema die Erwartungen an das Ergebnis dieses Prüfauftrages etwas bremsen und zunächst genauer hinschauen."
Abwägung beim Maßnahmenkatalog
Der Antrag nenne verschiedene Maßnahmen – von mobilen oder stationären Klimaanlagen über zusätzliche Verschattung bis hin zu Maßnahmen auf den Schulhöfen. Das könne alles sinnvoll sein. Noll nannte einen umfangreichen noch zu klärenden Fragekatalog: Was brauchen unsere Schulen tatsächlich und in welchem Umfang? Sind die Schulleitungen mit diesem konkreten Problem bereits an die Verwaltung herangetreten? Gibt es konkrete Rückmeldungen, in welchen Räumen tatsächlich problematische Temperaturen auftreten? Über wie viele Tage im Jahr sprechen wir? Handelt es sich um einige wenige besonders heiße Tage oder besteht tatsächlich über einen längeren Zeitraum ein erheblicher Handlungsbedarf?
Neben baulichen Maßnahmen beständen auch andere Möglichkeiten: zusätzliche Trinkpausen, Unterricht in schattigen Außenbereichen oder wo es möglich und pädagogisch sinnvoll ist, eine Anpassung der Unterrichtszeiten. Gleichzeitig werde eine verbindliche landesweite Hitzeschutzrichtlinie gefordert, die den Schulen klare und rechtssichere Handlungsmöglichkeiten für besonders heiße Tage gibt. nicht jede Herausforderung müsse automatisch mit einer technischen Anlage gelöst werden.
Beim Thema Verschattung sollte berücksichtigt werden, dass an den Grundschulen bereits einiges gemacht worden sei. Deshalb sei zunächst eine Bestandsaufnahme sinnvoll. Auch bei den Klimaanlagen müsse genau hingeschaut werden. Anschaffungskosten seien nur ein Teil der Rechnung. Dazu kämen Energieverbrauch, Wartung und weitere Folgekosten.
AöR nicht beauftragen
Zu einem Punkt des SPD-Antrages gab es eine deutliche Ablehnung von Jonathan Noll: "Als CDU sehen wir die mögliche Übertragung der Planung, Umsetzung und Unterhaltung auf die im Aufbau befindliche Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR). Hier sehen wir derzeit keinen erkennbaren Mehrwert. Die Verbandsgemeinde ist Schulträger und hat entsprechende Strukturen und Zuständigkeiten. Warum wir für diese Aufgabe nun eine weitere Ebene einschalten sollten, erschließt sich uns nicht." (PM)
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| Pressemitteilung vom 17.09.2026 |
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