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Nachricht vom 15.09.2026
Rheinland-Pfalz
Stau-Hotspots in Rheinland-Pfalz: Sommerferienbilanz des ADAC
Die Sommerferien sind vorbei und der ADAC Mittelrhein zieht Bilanz. Autofahrer in Rheinland-Pfalz mussten sich erneut auf zahlreiche Staus einstellen, doch es gibt auch Lichtblicke im Vergleich zum Vorjahr.
Stau auf der Autobahn. (Foto: Marijan Murat/dpa)Koblenz. Über 4.500 Kilometer Stau haben sich in den Sommerferien entlang der Autobahnen durch Rheinland-Pfalz gezogen. Dies bedeutete viele Geduldsproben für Autofahrer - jedoch etwas weniger als im Vorjahr, wie der ADAC Mittelrhein mitteilte. Insgesamt wurden fast 2.800 Staus auf den Autobahnen registriert, was etwa 200 weniger sind als in den Sommerferien 2025.

Der längste Stau der Ferien ereignete sich auf der A3, wo sich der Verkehr am 17. Juli über 24 Kilometer staute. Mit 114 Staus war dieser Tag zugleich der staureichste der gesamten Ferienzeit. Nur minimal kürzer war ein Stau auf der A6 am 3. Juli mit 23 Kilometern. Beide Staus traten an Freitagen auf - dem mit Abstand staureichsten Wochentag. Über 600 der Staus fanden freitags statt, während samstags und sonntags jeweils etwas über 200 gemeldet wurden. "Der Freitag ist traditionell ein kritischer Reisetag. Zum normalen Berufsverkehr kommen dann Wochenendpendler und viele Urlauber hinzu, die in die Ferien starten oder bereits auf der Rückreise sind", erklärte der ADAC Mittelrhein.

A61 verzeichnet die meisten Staus
Die staureichste Autobahn in Rheinland-Pfalz war die A61, auf der über ein Viertel aller Autobahn-Staus passierte. Hier musste über 700-mal gewartet werden, und mit rund 2.100 Kilometern machte sie fast die Hälfte der rheinland-pfälzischen Staukilometer aus. Mit deutlichem Abstand folgten die A65 mit rund 500 Staus und die A60 mit rund 360 Staus.

Besonders viele Staus gab es in der dritten und in der letzten Ferienwoche. Allein in der Woche vom 13. bis 19. Juli staute sich der Verkehr auf den rheinland-pfälzischen Autobahnen fast 1.000 Kilometer weit. (dpa/bearbeitet durch Red)

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