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| Pressemitteilung vom 14.09.2026 |
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| Politik |
| Schulische Bildung im ländlichen Raum: Bildungsministerin setzt klare Schwerpunkte |
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| Klare Vorgaben für Schulen und ein Smartphone-Verbot bis Klasse zehn standen im Fokus des CDU-Kreisparteitags. Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig präsentierte ihre Pläne für den ländlichen Raum. Auch frühe Sprachförderung und neue Programme spielen eine zentrale Rolle. |
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Westerwaldkreis. Mit deutlichen Botschaften verband Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig beim CDU-Kreisparteitag die bildungspolitischen Zielsetzungen. Die Ministerin und ihre Staatssekretärin, die Westerwälder CDU-Kreisvorsitzende Jenny Groß, machten dabei einen umfassenden Anspruch für die kommenden Jahre deutlich, indem sie betonten, dass sie für Bildung brennen.
Eiling-Hütig führte aus, dass ihr Ministerium die gesamte Bildungsspanne verantworte, vom Kleinkind bis zu Senioren. Dadurch ließen sich Übergänge besser gestalten und Förderangebote gezielt verzahnen. Zentrale Bausteine seien die frühkindliche Bildung, frühe und verbindliche Sprachstandserhebungen sowie gezielte Sprachförderung. Naturwissenschaften und Informatik seien mit dem Ziel zu stärken, Kompetenzen für eine digital geprägte Arbeitswelt zu vermitteln. Mit einem differenzierten Schulsystem seien sowohl Wissensgrundlagen als auch Handlungskompetenzen zu fördern. Als Anspruch nannte sie, dass Kinder alltags-, lebens- und berufstauglich werden sollen, begleitet von einer Prüfungskultur, die Leistung fördert.
Gezielte Förderung von der Kita bis zum Schulanfang
Die Ministerin hob hervor, wie wichtig ein gelingender Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule sei. Dazu gehörten frühe Sprachstandserhebungen, gezielte Förderung bei Bedarf und eine Stärkung der Förderschulen. Zusätzliche Unterstützung sollen Programme wie Feriensprachkurse bieten, die erstmals in den Sommerferien stattfanden, sowie die Ausweitung des Programms "First Class" zur gezielten Förderung von Schulanfängern auf weitere Grundschulen. Zudem werden Familiengrundschulzentren weiter finanziert und sollen ausgebaut werden. Das "Startchancen-Programm" gehe in sein drittes Jahr und weise wachsende Projektzahlen auf.
Handyverbot im Schulalltag bis zur zehnten Klasse
Eine der weitreichendsten Entscheidungen betreffe die private Nutzung digitaler Endgeräte. Bis einschließlich Klasse 10 sollen Schüler ihre Smartphones während der gesamten Schulzeit, inklusive der Pausen und im Ganztag, nicht mehr nutzen dürfen. Die Geräte müssen ausgeschaltet und nicht sichtbar verwahrt werden. Ausnahmen, beispielsweise aus medizinischen Gründen, seien vorgesehen.
Diesen Schritt begründete Eiling-Hütig mit dem Ziel, sozialen Druck zu verringern und Raum für echte Begegnungen zu schaffen. Sie erklärte, man nehme jungen Menschen damit den Druck, ständig erreichbar sein zu müssen, und schaffe Raum für das persönliche Gespräch sowie die unmittelbare Interaktion. Medienkompetenz bleibe wichtig, doch ein klarer Rahmen sei für eine gesunde Entwicklung unerlässlich.
Mit ihren Erläuterungen verdeutlichte Eiling-Hütig, dass Bildung im ländlichen Raum nicht nur erhalten, sondern gezielt gestärkt werden soll. Die Christdemokraten im Westerwaldkreis begleiteten die Ausführungen mit viel Beifall und betrachten dies als zentralen Baustein für gleichwertige Lebensverhältnisse und Zukunftschancen. (PM/bearbeitet durch Red) |
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