WW-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Westerwaldkreis
Pressemitteilung vom 14.09.2026
Region
Zum Tag des Geotops: Führung durch die Schiefergrube Assberg
Am Sonntag, 20. September 2026, öffnet die Schiefergrube Assberg ihre Tore für eine Führung. Der Limbacher Kultur- und Verkehrsverein e.V. (KuV) lädt Interessierte ein, die Geschichte der Grube zu entdecken.
Im GeoPunkt Schiefergrube Assberg wurde auch unter Tage Schiefer abgebaut. (Foto: Dominik Ketz)Limbach. Mit einer kostenlosen öffentlichen Führung durch die von ihm betreute Schiefergrube Assberg am Sonntag, 20. September 2026, um 11 Uhr, beteiligt sich der Limbacher Kultur- und Verkehrsverein e.V. (KuV) auch in diesem Jahr wieder am bundesweiten Tag des Geotops. Dieser wird seit 2002 von der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften gemeinsam mit der Akademie der Geowissenschaften zu Hannover und der Paläontologischen Gesellschaft organisiert.

Die 1548 in einem Verleihungsdokument des nahen Klosters Marienstatt erstmals urkundlich erwähnte Limbacher Schiefergrube Assberg gehört zu den ältesten und größten Schiefergruben im Raum Hachenburg. Aufgrund ihres Untertagebaus wurde sie als GeoPunkt in den GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus aufgenommen, zu dem u.a. auch der Stöffelpark und das Besucherbergwerk Grube Bindweide gehören. Anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums als Besucherbergwerk wurde das bergbauliche Kleinod im Vorjahr vom Geopark als "Geotop des Jahres 2025" ausgezeichnet. Die Führung spannt einen Bogen von den Anfängen der Grube im 16. Jahrhundert bis hin zu der äußerst spannenden Geschichte ihrer Wiederentdeckung in unseren Tagen. Matthias Budde gibt dabei einen ebenso informativen wie kurzweiligen Einblick in die harte Arbeit der Bergleute und einige noch unerforschte Geheimnisse der jahrhundertealten Grube, mit deren Schiefer auch die Dächer des Klosters Marienstatt sowie des Hachenburger Schlosses gedeckt wurden.

Die Zufahrt zur außerhalb des Dorfes liegenden Grube ist ab dem Ortsausgang Limbach Richtung Astert ausgeschildert. Parkplätze sind an der Grube vorhanden. Wer die Führung mit einer abwechslungsreichen Wanderung kombinieren möchte, erreicht das kleine Bergwerk etwa in der Mitte des sieben Kilometer langen "Limbacher Panoramaweges" (LIMBACHER RUNDE 21). (PM/Red)
Pressemitteilung vom 14.09.2026 www.ww-kurier.de