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| Pressemitteilung vom 11.09.2026 |
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| Region |
| 60 Jahre Garnison Montabaur: Ein Rückblick auf eine bewegte Geschichte |
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| Am 1. September 1966 wurde Montabaur zum Bundeswehrstandort und erlebte dadurch einen bedeutenden Wandel. Zum 60-jährigen Jubiläum trafen sich ehemalige Soldaten, um Erinnerungen auszutauschen und die Entwicklung der Stadt zu reflektieren. |
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Montabaur. Am 1. September 1966 wurde Montabaur offiziell Garnisonsstadt der Bundeswehr. Die Westerwälder Zeitung berichtete damals über den Zuwachs von über tausend Einwohnern und die herzliche Begrüßung der Soldaten durch die Bevölkerung. Auch wenn die Kaserne im Jahr 2004 geschlossen wurde, sind die positiven Auswirkungen dieser Zeit bis heute spürbar. Die Stadt profitierte von neuen Infrastrukturen wie einer Stadthalle, einem Hallenbad, einer evangelischen Kirche sowie von zivilen Arbeitsplätzen und einem Aufschwung im Handel.
Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums organisierten einige ehemalige Soldaten ein Treffen im b05 im Horresser Wald. Vor dem offiziellen Teil hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, das ehemalige Kasernengelände, heute bekannt als Quartier Süd, zu besichtigen und die dortigen Veränderungen zu begutachten.
Bernd Schrupp aus Vielbach eröffnete die Veranstaltung, gefolgt von Grußworten der Beigeordneten der Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur, Herrn Hansen und Herrn Lopp, sowie Dr. Poell vom Verein b05. Während die Beigeordneten die historische Bedeutung des Standorts würdigten, hob Dr. Poell die positive Entwicklung des ehemaligen Munitionslagers als Kunst- und Naturschutzstandort hervor. Zudem wird das Gelände zunehmend für politische Bildungszwecke genutzt, insbesondere zur Auseinandersetzung mit der Zeit des Kalten Krieges.
Ein PowerPoint-Vortrag von Bernd Schrupp präsentierte historische Zeitungsberichte und Bilder, darunter der Einzug der Soldaten und Einsätze des Waffensystems SERGEANT. Oberst a. D. Manfred Kühr schloss mit einem Vortrag über die strategische Bedeutung der Stationierung des Waffensystems in den 1960er Jahren. Der Abend endete mit einer Totenehrung für die verstorbenen Kameraden des Bataillons. (PM/KI/Red) |
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