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Nachricht vom 08.09.2026
Region
Fahrzeugsegnung und Ehrungen: Große Feierstunde für DRK Rennerod
Das DRK Rennerod hat am Samstag (5. September 2026) im Rahmen einer Feierstunde zwei neue Einsatzfahrzeuge in Dienst gestellt und langjährige Mitglieder geehrt. Für die vielen Besucher gab es zudem ein schönes Rahmenprogramm.
VG-Bürgermeister Gerrit Müller mit langjährigen Mitgliedern des DRK Rennerod - An diesem Tag wurde auch Wolfgang Gläsener (links) als Bereitschaftsarzt verabschiedet.  (Fotos: Mariam Nasiripour)Rennerod. In einer Feierstunde wurden zwei Fahrzeuge des DRK Ortsvereins Rennerod, in Dienst gestellt und gesegnet. Es sei das erste Mal, dass zwei Fahrzeuge in Dienst gestellt werden, sagte Verbandsgemeindebürgermeister Gerrit Müller. In Rennerod arbeiteten Vereine, Kommune und Kirche gut zusammen, betonte Müller und zeigte die Gemeinsamkeiten zwischen DRK und Kirche auf. Beide stünden für Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft. Er dankte allen Einsatzkräften.

Anschließend stellte Bereitschaftsleiter Fabian Schwarz die beiden Fahrzeuge und ihre technischen Daten vor. Seinen Dank richtete er an alle Unterstützer des DRK.

Im Anschluss wurden die beiden Fahrzeuge von Pfarrerin Claudia Elsenbast von der evangelischen Kirchengemeinde Rennerod-Emmerichenhain und Diakon Markus Schuhmacher von der katholischen Kirchengemeinde Rennerod gesegnet. Das Fahrzeug sei mehr als nur ein Fahrzeug. Es sei ein Stück Sicherheit. Es transportiere Material und Menschen, sagte Pfarrerin Elsenbast in ihrer Predigt. Sie wünschte allzeit gute Fahrt und den Insassen der beiden Fahrzeuge gutes Ankommen. Danach segnete Diakon Schuhmacher die beiden Fahrzeuge und sprach zusammen mit allen Anwesenden ein Gebet.

Christophorus-Plaketten bieten Schutz
Zuvor übergab Stadtbürgermeister Raimund Schwarwat Christophorus-Plaketten für die Fahrzeuge. Diese sollen Fahrzeuge und Insassen beschützen.

In Dienst gestellt wurden ein Notfall-Krankenwagen mit einem Tragetisch, Beatmungsgerät, EKG, Traumatasche, Notfallrucksack, auch für Kinder, Sauerstofftasche und einer Absaugpumpe. Das Fahrzeug wurde mit Geldern des Landes Rheinland-Pfalz, des Westerwaldkreis und des DRK Kreisverbands finanziert. 35 Prozent der Kosten trägt die Verbandsgemeinde Rennerod. Das zweite Fahrzeug ist ein Mannschaftstransportwagen, das unter anderem mit einem Notfallrucksack, Abschleppseil, Notstromaggregat, Absperrmaterial und Wasserkanister ausgestattet sei. Das Fahrzeug gehöre zur Teileinheit des Zivilschutzes des Bundes und wurde auch von diesem zu 100 Prozent gefördert.

Ehrungen
In diesem wurden auch verdiente und langjährige Mitglieder des DRK geehrt. Zudem wurde Wolfgang Gläsener als Bereitschaftsarzt verabschiedet. Für fünf Jahre im Dienst wurden Niklas Giehl aus Rennerod, Manuel Rex aus Westernohe, Cindy Burkhardt aus Elsoff und Clara Plamper aus Rennerod geehrt. Eine Ehrung wurde auch DRK-Bereitschaftsleiter Fabian Schwarz aus Rennerod zuteil, der bereits seit zehn Jahren dabei ist. Für 15 Jahre im Dienst wurden Johannes Jung aus Wilsenroth, Marco Daub aus Emmerzhausen, Johannes Eulberg aus Guckheim, Ilona Gräb aus Homberg, Anne-Kristin Hommel aus Hellenhahn-Schellenberg, Peter Henrich aus Irmtraut, Martin Dynalewicz aus Nister-Möhrendorf und Inga Nowag aus Rennerod geehrt. Bereits seit 25 Jahren dabei sind Marco Riitamaa aus Stein-Neukirch und Matthias Müller aus Rennerod. Zu den langjährigsten Mitgliedern gehören Dirk Enders aus Wilsenroth mit 40 Jahren und Martin Haas aus Nister-Möhrendorf mit 45 Jahren.

Im Anschluss ging es in den gemütlichen Teil der Feier über. Zum Rahmenprogramm der Feier gehörte auch eine Schauübung zusammen mit der Feuerwehr Rennerod. Dabei wurde ein Verkehrsunfall mit zwei Personen simuliert. Als das Fahrzeug gegen den Baum fuhr, wurde eine Person im Wagen eingeklemmt. Um diese Person retten zu können, musste das Dach des Autos aufgeschnitten werden. Das Besondere an der Übung war, das sie mit echten Menschen simuliert wurde.

Für die Kinder gab es eine Hüpfburg. An den Infoständen des DRK wurden die vielen Besucherinnen und Besucher über dessen Arbeit, die Blutspende und First Responder informiert. An einem anderen Stand erfuhren alle Interessierten etwas über das Paula-Projekt. Das Projekt informiert in Kindergärten und Schulen über Erste Hilfe und wie man einen Notruf absetzt. Für den kleinen und großen Hunger gab es Leckeres vom Grill, Waffeln und kühle Getränke.
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