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Nachricht vom 07.09.2026
Rheinland-Pfalz
Proteste in Mainz und Frankfurt nach AfD-Wahlsieg
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gingen in Frankfurt und Mainz zahlreiche Menschen auf die Straße, um gegen den Wahlsieg der AfD zu demonstrieren. Die Forderungen der Demonstranten sind klar formuliert.
Demonstration gegen die AFD (Foto: Boris Roessler/dpa)Frankfurt am Main/Mainz. Nach Angaben der Polizei versammelten sich in Frankfurt rund 2.500 Menschen, um für ein Verbotsverfahren gegen die AfD zu demonstrieren. In Mainz fand ebenfalls eine Kundgebung statt, an der etwa 50 Personen teilnahmen. Diese Demonstration vor dem Staatstheater stand laut den Teilnehmern unter dem Motto "für Solidarität und Hoffnung".

Ein Sprecher der Frankfurter Polizei berichtete, dass es auf dem Römerberg keine größeren Zwischenfälle oder Gegendemonstrationen gegeben habe. Die Veranstalter hatten ursprünglich mit bis zu 5.000 Teilnehmern gerechnet.

Die Frage, warum die Demonstranten ein Verbotsverfahren gegen die AfD fordern, beantwortet der Frankfurter DGB-Vorsitzende Philipp Jacks: "Der Ansatz, rechtsextreme Kräfte allein durch politische Arbeit zu schwächen, ist gescheitert. In mehreren Bundesländern - darunter Sachsen-Anhalt - gilt die AfD bereits offiziell als gesichert rechtsextrem." (dpa/bearbeitet durch Red)
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