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Nachricht vom 01.09.2026
Rheinland-Pfalz
Neue Regiokliniken ab 2027 in Rheinland-Pfalz geplant
In Rheinland-Pfalz stehen bedeutende Veränderungen im Gesundheitswesen bevor. Ab Anfang 2027 sollen sieben neue Regiokliniken entstehen, die eine entscheidende Rolle in der Versorgung von Alltagsnotfällen übernehmen werden.
Im Krankenhaus. Foto: Marijan Murat/dpaMainz. Der neue Krankenhausplan für Rheinland-Pfalz sieht die Errichtung von sieben sogenannten Regiokliniken vor, die speziell auf Alltagsnotfälle ausgerichtet sind. Diese Kliniken sollen eine Brücke zwischen ambulanter und stationärer Versorgung schlagen und bis zu 50 Betten bieten. Geplante Standorte sind Bernkastel-Kues, Bingen, Boppard, Bad Dürkheim, Frankenthal, Hermeskeil und Kirn, wie Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) im Gesundheitsausschuss des Landtags mitteilte. Ursprünglich war von acht bis zehn solcher Einrichtungen die Rede gewesen.

Das Konzept der Regiokliniken ist Teil einer umfassenden Neuaufstellung der Krankenhauslandschaft im Zuge der Gesundheitsreform des Bundes. Minister Hoch bezeichnete sie als "Zukunftsmodell". Ein Sprecher des Ministeriums betonte, dass es kein "1:1-Modell" gebe - jede Regioklinik werde individuell an den regionalen Bedarf angepasst, um Doppelungen zu vermeiden. Eine Regioklinik sei "eine richtige Chance, einen Klinikstandort tatsächlich langfristig zu gewährleisten." (dpa/bearbeitet durch Red)

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