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Pressemitteilung vom 31.08.2026
Rheinland-Pfalz
Sommer 2026 in Rheinland-Pfalz: Wärmerekorde und dramatische Folgen
Der Sommer 2026 könnte als der heißeste in die Geschichte von Rheinland-Pfalz eingehen. Vorläufige Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) deuten auf neue Wärmerekorde hin.
Niedrigwasser am Rhein. (Foto: Thomas Frey/dpa)Offenbach/Mainz. Der diesjährige Sommer in Rheinland-Pfalz war außergewöhnlich heiß und trocken. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) lag die Durchschnittstemperatur bei 20,6 Grad Celsius - mehr als vier Grad über dem Referenzwert der Jahre 1961 bis 1990. Die Werte beziehen sich auf die durchschnittliche Temperatur über den gesamten Tag, also einschließlich der Nächte. Insgesamt wurden etwa 32 heiße Tage über 30 Grad und zehn sehr heiße Tage über 35 Grad verzeichnet. Am 27. Juni erreichten Andernach und Trier-Zewen mit jeweils 41,1 Grad den höchsten jemals gemessenen Wert im Land.

Die Niederschlagsmenge fiel mit rund 120 Litern pro Quadratmeter stark unterdurchschnittlich aus und entsprach nur 55 Prozent des üblichen Sommerniederschlags von 218 Litern. Die Sonne schien hingegen 828 Stunden - ein Anstieg um 39 Prozent gegenüber dem Soll und voraussichtlich der zweithöchste Wert seit 1951.

Besonders alarmierend sind die gesundheitlichen Auswirkungen: Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt, dass bis zum 16. August bereits rund 2.000 Menschen in Rheinland-Pfalz an den Folgen der Hitze gestorben sind. Diese Zahl übertrifft die jährlichen Hitzetoten der letzten Jahre deutlich. Im Jahr 2018 waren es insgesamt etwa 620 Todesfälle. Aktuell gibt es 47,6 hitzebedingte Todesfälle pro 100.000 Einwohner - der zweithöchste Wert bundesweit nach dem Saarland. Im Vergleich dazu lag dieser Wert im vergangenen Jahr bei 6,1. (dpa/KI/Red)

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