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| Nachricht vom 30.08.2026 |
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| Stöffelfest im Stöffel-Park Enspel begeisterte mit seiner Vielfalt |
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| Das Stöffelfest im Stöffel-Park Enspel zieht seit 1998 zahlreiche Besucher an. Auch dieses Jahr bot es am letzten Augustwochenende ein abwechslungsreiches Programm, das für jeden Geschmack etwas bereithielt. |
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Enspel. Das Stöffelfest, das seit 1998, bis auf zwei Jahre Pause wegen Corona, im Zweijahresrhythmus veranstaltet wird, stellte auch in diesem Jahr einen Höhepunkt im Westerwälder Veranstaltungskalender dar. Es ist nicht nur spezifisch auf ein Themengebiet ausgerichtet - zum Beispiel nur Oldtimer, oder ein Rockkonzert - es ist ein bunter Mix aus allem, was zur Unterhaltung beiträgt. Frauen, die stricken und ihre Waren ausstellen, ein Schmied, der unter den Augen der Zuschauer Hufeisen schmiedet, Rückepferde, die schwere Holzstämme ziehen, Chöre und Tanzgruppen, die mit ihren Vorführungen die Besucher begeistern, Malgruppen für Kinder und vieles mehr wird geboten.
Eigentlich ist das Stöffelfest ein Familienfest, was man auch daran erkennen kann, dass viele Eltern mit ihren Kindern, teilweise noch im Kinderwagen, oder auf dem Arm, durch den Stöffel-Park pilgerten. Somit dürfte das Stöffelfest eines der größten Events in dieser Hinsicht im Westerwald sein.
Auf der Bühne vor der Alten Schmiede konnten sich am Samstag (29. August 2026) viele Besucher an Chorgesang einheimischer Chöre, und am Sonntag, 30. August 2026, an Tanzgruppen aus dieser Region erfreuen. So traten unter anderem der Pop- und Gospelchor "RiseUp" aus Hachenburg, der Frauenchor Lochum, der MGV 1896 Alpenrod e.V., der Gemischter Chor "Frohsinn" Hirtscheid auf. Bei den Tanzgruppen geben unter anderem die TSG Enspel; die Stöffelkids der Kita Stockum-Püschen, "Die wilden Racker" Nistertal, die Grundschule Nistertal und die "Stöffelmaus-Schule" ihr Können zum Besten. Alle Chöre begeistern mit hervorragenden Darbietungen und durften sich über viel Publikum vor der Showbühne freuen, die sie mit reichlich Beifall belohnten.
Am Café Kohleschuppen unterhielt die One-Man-Band "Mellow Yellow" mit Rock und Pop und deutschen Schlagern die zahlreichen Besucher. Im Tertiärum fand zeitgleich eine Modellbauausstellung statt, die großes Interesse erzeugt.
Dampfstraßenwalze "Julia" begeisterte
Ein Stöffelfest ohne die Dampfwalze "Julia", die sich im Besitz von Markus Mann befindet, ist einfach undenkbar. Doch Markus Mann stellt sein Prunkstück nicht nur aus, er bietet auch den Besuchern auf einem Anhänger hinter der Dampfwalze die Gelegenheit, in aller Ruhe den Stöffel-Park bis hin zum Stöffel-See zu erkunden und zu bewundern. So war es wenig erstaunlich, dass sich an der Haltestelle zum Einsteigen Besucherschlangen bildeten, um einen Platz auf dem Anhänger zu ergattern.
Auch die "Stöffel Crawler" waren mit ihren ferngesteuerten Autos vor Ort, die auf ein hohes Drehmoment ausgelegt sind, um Hindernisse in äußerst unwegsamem Gelände, zu überwinden. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um Nachbauten von Baumaschinen, Panzern, Amphibienfahrzeugen, Lastwagen, Jeeps und allen weiteren batteriebetriebenen Fahrzeugen. Mit großem Interesse verfolgten die Besucher, wie sich die Autos in dem steilen Gelände vorsichtig bewegten, dabei häufig schwierigen Situationen ausgesetzt waren, die aber letztendlich allesamt glimpflich verliefen.
OFN Uslar wieder zu Gast
Beim Rundgang über dem oberen Plateau war hinter abgestellten Oldtimern lustiges Gelächter und fröhliche Stimmung zu vernehmen. Beim Näherkommen musste einem klar werden, wer sich dort wieder in den Stöffel-Park "verirrt" hat: Es handelte sich um den "Oldtimerclub für Nutzfahrzeuge (OFN) Uslar e.V.". Der aus Uslar, Kreis Northeim in Niedersachsen, stammende Verein, dürfte wohl die weiteste Anreise gehabt haben. Um den Westerwald zu erreichen, legte die unternehmungslustige Truppe mit ihren Fahrzeugen eine Strecke von etwa 300 Kilometern zurück. Der OFN hat anscheinend das Sommerfest im Stöffel-Park in sein Herz geschlossen, denn seit nunmehr 16 Jahren besuchen sie den Stöffel-Park. Sie sind begeistert von der abwechslungsreichen Landschaft des Westerwalds, aber auch von der alten Industriebrache, die auf die Mitglieder des Clubs einen unvergleichlichen Reiz ausübt.
Alles in allem gesehen, war bereits der Samstag (29. August) ein voller Erfolg, denn viele Besucher strömten zum Park. Die Anzahl lässt sich noch nicht absehen, da am Sonntag, dem 30. August, mit noch mehr Besuchern gerechnet wird. Nach den katastrophalen Wetterereignissen in der letzten Woche, wurde das Sommerfest von annehmbaren äußeren Wetterbedingungen begleitet: teils Sonne und etwas Wind, aber Hauptsache kein Regen. So bleibt zu hoffen, dass auch der Sonntag für alle Aussteller und Besucher so positiv verläuft, wie der Samstag begann. |
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