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| Nachricht vom 28.08.2026 |
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| Region |
| Wolfsangriffe im Westerwald: DNA-Analysen bestätigen Greifensteiner Rudel |
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| Im August 2026 kam es in mehreren Gemeinden des Westerwaldes und Hunsrücks zu Vorfällen mit getöteten Nutztieren. Die DNA-Analysen der Proben ergaben einen klaren Hinweis auf das Greifensteiner Wolfsrudel. Die Untersuchungen werfen ein Licht auf die Herausforderungen beim Schutz von Weidetieren. |
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Bad-Marienberg. Am 19. August 2026 wurden in der Verbandsgemeinde Bad-Marienberg zwei tote Schafe und ein verletztes Schaf entdeckt. DNA-Abstriche, die vor Ort genommen und an das Senckenberg-Institut zur Analyse überstellt wurden, wiesen den Wolf mit dem Haplotyp HW01 nach. Dieses Ergebnis ordnet den Wolf der mitteleuropäischen Flachlandpopulation zu. Bei der Individualisierung ergab sich der Nachweis des Rüden GW2478m aus dem Greifensteiner Rudel. Weitere Proben werden derzeit noch untersucht.
In einem ähnlichen Fall am 14. August 2026 in der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf wurden vier tote Ziegen und eine verletzte Ziege gemeldet. Auch hier bestätigte die DNA-Analyse das Vorhandensein desselben Wolfsindividuums. Die Zäunung auf diesen Weiden entsprach noch nicht vollständig den Anforderungen der Wolfsprävention. Ziel ist es, gemeinsam mit den Tierhaltenden die Resilienz der bestehenden Zäunung kurzfristig zu erhöhen.
Am 13. August 2026 wurde in der Ortsgemeinde Greimerath ein totes Kalb gefunden. Die DNA-Analyse ergab ebenfalls den Nachweis eines Wolfs mit dem Haplotyp HW01. Die genaue Individualisierung dieser Probe steht noch aus.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am 6. August 2026 in der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf, wo zwei tote Ziegen gefunden wurden. Auch hier ergab die DNA-Analyse den Nachweis des Rüden GW2478m. In allen Fällen liegt der Schadensort innerhalb der Präventionsgebiete Westerwald oder Hunsrück. Red
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