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| Nachricht vom 24.08.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Ungewöhnliche Verfolgungsjagd in Bad Kreuznach: Passant hilft Polizei mit E-Bike |
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| Ein 23-jähriger E-Scooter-Fahrer hat in Bad Kreuznach versucht, einer Verkehrskontrolle zu entkommen. Dabei kam es zu einer bemerkenswerten Verfolgungsjagd, die durch die spontane Hilfe eines Passanten erfolgreich endete. |
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Bad Kreuznach. Nach einem Fluchtversuch vor einer Verkehrskontrolle lieferte sich ein 23 Jahre alter E-Scooter-Fahrer in Bad Kreuznach eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Die Beamten verfolgten den Mann zunächst im Auto, dann zu Fuß und schließlich auf einem geliehenen Fahrrad. Ein aufmerksamer Passant stellte einem Polizisten spontan sein E-Bike zur Verfügung, wie eine Polizeisprecherin berichtete.
Zuvor hatte eine Streife versucht, den Mann in der Innenstadt zu kontrollieren, da er auffällig gefahren sei. Anstatt anzuhalten, ignorierte er jedoch die Signale und das Blaulicht des Streifenwagens und setzte seine Fahrt fort. Die Polizei verfolgte ihn rund 100 Meter weit, bis sie aufgrund der Straßenverhältnisse nicht weiterkam. Daraufhin nahm ein Beamter die Verfolgung zu Fuß und schließlich auf dem geliehenen E-Bike auf.
Nach wenigen Minuten gelang es dem Polizisten auf dem Rad, den Mann zu stoppen. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der E-Scooter getunt war und der Fahrer somit deutlich schneller als die erlaubten 25 Kilometer pro Stunde unterwegs gewesen sei, erklärte die Polizeisprecherin. Gegen den 23-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
E-Scooter oder Elektroroller, die schneller als 20 Kilometer pro Stunde fahren, gelten in Deutschland rechtlich nicht mehr als klassische E-Scooter, sondern als Mofa oder Kleinkraftrad. Abhängig von der erreichten Geschwindigkeit ist dann eine Mofa-Prüfbescheinigung oder ein Führerschein der Klasse AM oder B erforderlich. (dpa/bearbeitet durch Red)
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