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Nachricht vom 23.08.2026
Region
Ein Erlebnis in Wissen: Chöre, ein Quintett und German Winds begeisterten das Publikum
Unter dem Motto „Musik verbindet" haben zwei britische Chöre, ein Quintett der Polizeimusik Oberösterreich und das Ensemble German Winds im Kulturwerk Wissen zugunsten des ASB-Wünschewagens musiziert. Zum Abschluss standen alle Beteiligten gemeinsam auf der Bühne.
Ministerpräsident Gordon Schnieder (3. v. re.) und die Ehrengäste waren vom Klangerlebnis begeistert (Bilder: kkö)Wissen. Der Chorgesang stand beim diesjährigen Orchester-Festival im Kulturwerk Wissen stärker im Mittelpunkt als die Orchesterklänge. Auf der Bühne standen der walisische Männerchor Gwalia London, der 40-köpfige Frauenchor Cantando aus Portsmouth und – als Vertreter des Nachbarlandes Österreich – ein Quintett der Polizeimusik Oberösterreich. Organisiert wurde das Festival erneut von einem Team um Michael Dreisbach.

Musiziert wurde unter dem Motto „Musik verbindet" zugunsten des Projekts Wünschewagen, das schwerstkranken Menschen letzte Herzenswünsche erfüllt.

Das Projekt German Winds, das 2017 entstand, ist inzwischen zu einer Marke in der Musikszene geworden. Die überwiegend nicht hauptberuflich tätigen Musikerinnen und Musiker traten 2017 unter anderem mit der Franziskusmesse in Rom auf; heute liegt der Fokus auf der Unterstützung gemeinnütziger Organisationen.

Ehrengäste aus Land, Bund und Europa
Unter den Ehrengästen waren der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder, der Europaabgeordnete Ralf Seekatz, der Landtagsabgeordnete Dr. Matthias Reuber und die Bundestagsabgeordnete Ellen Demuth. Die kommunale Familie vertraten Landrat Dr. Peter Enders, der Erste Kreisbeigeordnete Tobias Gerhardus sowie Vertreter aus den Verbands- und Ortsgemeinden. Ebenfalls vor Ort waren die Trierer Polizeipräsidentin Anja Rakowski und der Koblenzer Polizeipräsident Jürgen Süs. Dirigent Sven Hellinghausen begrüßte zudem die Koordinatorin des Wünschewagens Rheinland-Pfalz, Manuela Stebel, und den Vizepräsidenten des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Rheinland-Pfalz, Joachim Köhm.

Nationalhymnen zum Auftakt
Zum Auftakt spielte das Orchester die Nationalhymnen der beteiligten Länder. Das Publikum verfolgte dies stehend und applaudierte im Anschluss. Es folgte das Grußwort von Ministerpräsident Schnieder. Er ging darauf ein, dass mit Hermann-Josef Esser sein Vorgänger im Amt des Vizepräsidenten des Landesmusikverbandes anwesend sei. Rheinland-Pfalz sei das Ehrenamtsland, betonte Schnieder, zugleich aber auch das europäische Bundesland mit Grenzen zu Belgien, Frankreich und Luxemburg. Den Vertretern aus der Europa- und Bundespolitik dankte er für ihren Besuch.

Chorgesang und Orchestermusik sind kein Gegensatz
Den Reigen der Musikdarbietungen eröffnete der Cantando Female Voice Choir aus Portsmouth unter der Dirigentin Rebecca Robertson mit Titeln wie „Bring Him Home" und „Alone". Anschließend sangen die Britinnen, begleitet von German Winds, „Talking to the Moon" und „River Deep – Mountain High" – beide Stücke arrangiert von Sven Hellinghausen.

German Winds spielte unter dem Dirigat von Hellinghausen unter anderem „Majesty" und „Marcia Gloriosa". Als Ehrung für den Wünschewagen und dessen Team erklang „They Solemnly Served". Es folgte der walisische Männerchor Gwalia London unter der Leitung von Wynn Hyland, der das Publikum mit seiner Stimmgewalt für sich einnahm. Gemeinsam mit German Winds sang der Chor „Let It Be Me". Auch das Quintett der Polizeimusik Oberösterreich fand beim Publikum Anklang; zusammen mit German Winds spielte es den bekannten Titel „Music" von John Miles. Beide Formationen erhielten dafür Applaus.

Gemeinsames Finale
Der Konzertabend endete mit einem gemeinsamen Auftritt: Beide Chöre, das Quintett der Polizeimusik Oberösterreich und German Winds brachten den Titel „Baba Yetu" und zum Abschluss die Europahymne zu Gehör. Das Publikum erhob sich von den Plätzen und verabschiedete Musiker und Chöre mit minutenlangem Applaus. (kkö)

Dieser Artikel wurde unter Einsatz von KI redigiert.
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