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Pressemitteilung vom 20.08.2026
Region
Der Tag nach dem Unwetter: Aufräumarbeiten und gesperrte Straßen im Westerwaldkreis
Von beschädigten Gebäuden, Unterbrechungen der Stromversorgung bis hin zu gesperrten Straßen - die Einsatzkräfte haben im Westerwaldkreis nach einem Unwetter alle Hände voll zu tun. Die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland und Ministerpräsident Gordon Schnieder haben sich vor Ort ein Bild von der Lage gemacht.
Die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland und Ministerpräsident Gordon Schnieder informierten sich vor Ort über die Lage. (Fotos: Nicki Ahlborn)Westerwaldkreis. Einen Tag nach dem Unwetter, das große Teile des Westerwaldkreises am Mittwochabend (19. August 2026) mit voller Wucht getroffen hat, machten sich die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland und der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder, vor Ort ein Bild der Lage. Umgestürzte Bäume, zerstörte Autos, abgedeckte und verwüstete Häuser zeigten sich in den Ortslagen der Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen, Ransbach-Baumbach, Wirges, Montabaur und Wallmerod. "Es ist erfreulich zu sehen, was die Einsatzkräfte in der vergangenen Nacht geleistet haben und wie die Menschen sich untereinander helfen - eine typische Wäller Stärke. Sie räumen auf, kehren die Straße und nehmen Nachbarn bei sich auf," zog Gabriele Wieland trotz der bedrückenden Situation ein positives Fazit: "Vor allem aber sind wir froh und glücklich, dass kein Mensch schwer verletzt wurde oder gar zu Tode kam."

Trotz vieler helfender Hände werden die Aufräumarbeiten aber noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Der Energieversorger arbeitet mit Hochdruck daran, auch in den letzten noch betroffenen Gebieten die Stromversorgung wiederherzustellen. Derzeit sind in den fünf Verbandsgemeinden noch vereinzelte Bereiche betroffen. Die Stromversorgung des Krankenhaus Dernbach konnte allerdings zwischenzeitlich wieder voll hergestellt werden.

Von beschädigten Dächern, Fassaden und Bäumen können aber auch weiterhin Gefahren ausgehen. Insbesondere wird vor herabfallenden oder umherliegenden Teilen gewarnt und eindringlich davon abgeraten, Wälder aufzusuchen. Während viele Menschen derzeit noch mit den Folgen des schweren Unwetters kämpfen und Feuerwehr, Rettungskräfte und weitere Helfer unermüdlich im Einsatz sind, musste aber auch festgestellt werden, dass sich Schaulustige und Gaffer in und an beschädigten Gebäuden aufhalten und diese teilweise sogar betreten. Wer solche Bereiche betritt, bringt nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern missachtet auch die Privatsphäre der betroffenen Menschen und behindert die Arbeit der Einsatzkräfte.

Gesperrte Straßen im Westerwaldkreis
Aufgrund von Sturmschäden, wie umgestürzte Bäume, aber auch Strommasten, abgedeckte Dächer und eingestürzte Giebelwände sind verschiedene Straßen im Bereich Höhr-Grenzhausen, Ransbach-Baumbach, Wirges und Wallmerod gesperrt.

Derzeit ist noch nicht genau festzustellen, welche Straßen gesperrt sind. Bisher sind die folgenden Streckenzüge bekannt: L315 zwischen Berod und Wallmerod, L300 zwischen Boden und Meudt, K116 zwischen Hundsdorf und Faulbach, K120 zwischen Faulbach und Hilgert und L306 zwischen Breitenau und Nauort.

Zusätzlich sind noch folgende Straßen gesperrt: L315 zwischen Meudt und Berod, L308 zwischen Höhr-Grenzhausen und Vallendar, sowie die L315 zwischen Molsberg und der L 314 (Landesgrenze Hessen). (PM/Red)
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