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Pressemitteilung vom 19.08.2026
Region
Neues Heizhaus für Marie-Curie-Realschule: Umweltfreundliche Wärmeversorgung in Bad Marienberg
In den Sommerferien wurde das Schulzentrum Bad Marienberg um ein modernes Heizhaus erweitert, das die Marie-Curie-Realschule plus künftig kostengünstig und umweltfreundlich beheizt. Der Einsatz von Holzpellets aus der Region spielt dabei eine zentrale Rolle.
Bürgermeister Marvin Kraus (Mitte) und Projektleiter Pascal Wagner (rechts) vom Bauamt der Verbandsgemeindeverwaltung informierten sich ausführlich bei Daniel Rahn von MANN Energie über technische Details der Anlage Bad Marienberger Schulzentrum. (Foto: Wäller Energiezeitung)Bad Marienberg. Während der Sommerferien wurde das Schulzentrum Bad Marienberg um ein neues Heizhaus für die Marie-Curie-Realschule plus erweitert. Dadurch wird der CO₂-Ausstoß im kommenden Winter erheblich gesenkt und die regionale Wertschöpfung nachhaltig gestärkt.

Material aus der eigenen Verbandsgemeinde
"Dieses Projekt hat in Zeiten des Klimawandels einen absoluten Vorzeigecharakter!", sagt Bürgermeister Marvin Kraus. Das Heizhaus besteht aus zwei Containern: Darin befindet sich neben dem Lager für die Holzpellets sowie ein Pelletheizkessel. Das darin erwärmte Wasser fließt in einer Nahwärmeleitung unterirdisch in den Keller der Realschule und füllt dort zwei je 2.000 Liter fassende Pufferspeicher. So ist für die Heizkörper in der Schule sowie Brauchwasser stets genügend warmes Wasser vorhanden. Die verfeuerten Holzpellets, die vor Ort in der Verbandsgemeinde Bad Marienberg hergestellt werden, sparen dabei CO₂-Ausstoß der zuvor im Keller der Schule betriebenen Gas- und Ölheizung ein.

Das Heizhaus, in dem die Container untergebracht sind, ist komplett mit einer Fassade aus unbehandeltem Lärchenholz verkleidet. Auch die dafür verwendeten Bretter stammen aus der Verbandsgemeinde Bad Marienberg. Betreiber des Heizhauses ist "MANN Naturenergie". "Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der aus Nebenprodukten der Holzindustrie, zu Pellets gepresst, Wärme erzeugen kann. Das möchten wir in der Verbandsgemeinde Bad Marienberg gerne nutzen", führt der Bürgermeister aus. Die Motivation dahinter sei, mit einem regionalen Partner ökologisch nachhaltig gemeinsam zu agieren.

Einsparungen
"Die Verbandsgemeinde als Schulträger hat hier geringe Investitionskosten", unterstreicht Kraus. "Wir haben gemeinsam mit MANN ein Modell gefunden, mit dem wir uns zwischen zehn und 20 Prozent unter den Preisen für Öl und Gas bewegen. Für das abgelaufene Jahr 2025 hätte das eine Einsparung von 10.000 bis 15.000 Euro bedeutet", verdeutlicht der Bürgermeister.

Der Verbrauch im Schulzentrum liegt bei 1,4 Millionen Kilowatt Heizenergie jährlich. "Deswegen bin ich Markus Mann und den Westerwälder Holzpellets sehr dankbar für die gute und kostengünstige Lösung für die Marie-Curie-Realschule plus. Die Zusammenarbeit wird sehr gut funktionieren und hat gleichzeitig eine Vorbildfunktion für künftige Projekte dieser Art", freut sich Marvin Kraus. (PM)
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