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| Nachricht vom 18.08.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Klimawandel als Brandbeschleuniger: Innenminister Schwickert warnt vor Nachlässigkeit |
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| Der Klimawandel stellt Rheinland-Pfalz vor neue Herausforderungen bei der Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden. Innenminister Achim Schwickert sieht das Land gut vorbereitet, mahnt jedoch zur Vorsicht. |
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Mainz. Rheinland-Pfalz ist nach Einschätzung des neuen Innenministers Achim Schwickert bei der Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden "gut aufgestellt". Dies hätten die Einsätze am Wochenende gezeigt (in Gebhardshain kam es zu einem großflächigen Waldbrand), sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Das Zusammenspiel von Feuerwehren, Katastrophenschutz, Polizei, Hilfsorganisationen, Technischem Hilfswerk, Bundeswehr, Kommunen, Forstverwaltung, Landwirten und anderen Helfern "ist entscheidend, wenn sich Lagen schnell entwickeln", betonte Schwickert.
"Wald- und Vegetationsbrände werden durch Trockenheit, Hitze und Wetterextreme immer anspruchsvoller", mahnte der Innenminister. "Deshalb werden wir die Einsätze gemeinsam mit den Kommunen und Einsatzkräften auswerten und dort nachsteuern, wo zusätzlicher Bedarf besteht."
Schwickert unterstrich, dass der Klimawandel eine wachsende Herausforderung für die Gefahrenabwehr darstellt. Rheinland-Pfalz habe sich bereits unter den SPD-geführten Regierungen seit Jahren auf diese Entwicklung vorbereitet. Das Land investiere deshalb in moderne Ausstattung, intensive Ausbildung, landesweite Konzepte, regelmäßige Übungen und die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Moderne Tanklöschfahrzeuge und Hubschrauber helfen im Ernstfall: Das Land habe unter anderem acht geländegängige Tanklöschfahrzeuge des Typs TLF 3000 beschafft. Die Fahrzeuge verfügten über einen 3.000-Liter-Wassertank, Selbstschutzanlagen, Waldbrandwerkzeuge und eine hohe Geländegängigkeit. Gemeinsam mit den kommunalen Aufgabenträgern sei ein landesweites Einsatzkonzept entwickelt worden, damit im Einsatzfall schnell zusätzliche Kapazitäten bereitgestellt werden könnten. Dazu kämen zwei neue Polizeihubschrauber mit Rettungswinden, die auch Löschwasser-Außenlastbehälter transportieren könnten. Insbesondere bei großflächigen Bränden oder Einsätzen in schwer zugänglichem Gelände könnten sie die Einsatzkräfte am Boden wirksam unterstützen. (dpa/KI/bearbeitet durch Red) |
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