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| Pressemitteilung vom 16.08.2026 |
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| Vereine |
| Wäller Helfen e.V.: Ein Fest für die Engagierten im Westerwald |
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| Der Verein Wäller Helfen e.V. würdigte seine haupt- und ehrenamtlichen Unterstützer mit einem besonderen Mitarbeiter- und Ehrenamtsfest. Mehr als 100 Menschen engagieren sich regelmäßig für den Verein, der mittlerweile vielfältige soziale Projekte im Westerwald betreibt. |
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Westerwald. Hinter erfolgreichen sozialen Projekten stehen nicht zuerst Konzepte oder Auszeichnungen, sondern Menschen, die ihre Zeit investieren und Verantwortung übernehmen. Diesen Menschen widmete der Verein Wäller Helfen e.V. ein gemeinsames Mitarbeiter- und Ehrenamtsfest. Hauptamtlich Beschäftigte und ehrenamtlich Engagierte aus verschiedenen Bereichen kamen zusammen, um abseits des herausfordernden Alltags Wertschätzung zu erfahren.
Sechs Jahre nach seiner Gründung hat sich Wäller Helfen von einer Nachbarschaftshilfe-Initiative zu einer breit aufgestellten sozialen Organisation entwickelt. Neben der klassischen Nachbarschaftshilfe gehören inzwischen das Sozialkaufhaus in Montabaur, hauswirtschaftliche Unterstützungsangebote sowie zahlreiche soziale und ökologische Projekte zum Tätigkeitsfeld.
Tragende Säule ist das Ehrenamt
Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Personalstruktur wider. Der Verein beschäftigt sechs Mitarbeiter, deren Stellenumfang knapp drei Vollzeitstellen entspricht. Hinzu kommen zwei Aushilfen und ein Bundesfreiwilligendienstleistender. Eine größere Säule bildet das Ehrenamt: Mehr als 15 Freiwillige unterstützen allein das Sozialkaufhaus, im Bereich der Hauswirtschaft sind über 60 Menschen ehrenamtlich tätig.
Mehr als 80 Menschen erhalten Unterstützung im eigenen Zuhause
Die Entwicklung der hauswirtschaftlichen Hilfen zeigt, wie groß der Unterstützungsbedarf in der Region ist. Über 80 Menschen werden in diesem Bereich begleitet. Dabei geht es um mehr als reine Haushaltshilfe, betonte Geschäftsführer Björn Flick beim Fest. "Manchmal ist unsere Helferin oder unser Helfer vielleicht der einzige Besuch an diesem Tag", sagte Flick. Diese menschliche Komponente sei entscheidend, denn neben praktischer Hilfe gehe es um Gespräche und das Gefühl, nicht allein zu sein.
Sozialkaufhaus erreicht bereits mehr als 2.500 Kunden
Das Sozialkaufhaus in Montabaur hat sich ebenfalls rasant entwickelt. Innerhalb von sieben Monaten wurden mehr als 2.500 Kunden erreicht. Seit Juli verstärken René Schneider und Emine Alacant das Team vor Ort. Die Verbindung zwischen Haupt- und Ehrenamt bezeichnet Wäller Helfen als entscheidend für die Entwicklung. "Soziale Arbeit bedeutet für uns immer auch soziale Wertschätzung", so Flick.
Auch die Vereinszentrale wächst mit den Aufgaben
Die zunehmende Größe des Vereins spiegelt sich auch in der Zentrale wider, wo aktuell vier Personen arbeiten. Seit dem 1. August gehört Christoph Schmidt als Bundesfreiwilligendienstleistender zum Team. Für Wäller Helfen ist dieser Ausbau kein Abwenden vom Ehrenamt, sondern eine Unterstützung, damit ehrenamtliches Engagement organisiert werden kann.
"Der größte Erfolg ist ein Mensch, dem geholfen wurde"
In den vergangenen Jahren wurde die Arbeit von Wäller Helfen mehrfach ausgezeichnet. Preise seien eine Bestätigung, dürften jedoch nicht der Maßstab der Arbeit werden. "Der größte Erfolg von Wäller Helfen ist am Ende immer ein Mensch, dem geholfen wurde", sagte Flick. Diese Erfolge seien ohne die Bereitschaft vieler Engagierter nicht möglich gewesen. "Gebäude kann man mieten, Fahrzeuge kann man kaufen und Projekte kann man planen. Menschlichkeit kann man nicht kaufen", sagte Flick.
Ein Fest für diejenigen, die sonst für andere da sind
Beim Fest ging es darum, den Engagierten Raum für Gespräche und Austausch zu geben. Mit dem Wachstum des Vereins wächst auch die Herausforderung, die verschiedenen Teams zu verbinden. Solche Treffen sollen dazu beitragen, aus vielen Tätigkeitsfeldern eine gemeinsame Organisation zu formen. Am Ende stand weniger eine Bilanz als vielmehr ein Versprechen: Trotz Wachstum soll der Kern des Vereins erhalten bleiben.
"Was unsere Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Ehrenamtlichen jeden Tag leisten, ist nicht selbstverständlich", fasste Flick zusammen. "Dafür können wir als Verein nur von Herzen Danke sagen." (PM/Red) |
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| Pressemitteilung vom 16.08.2026 |
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