| WW-Kurier |
| Ihre Internetzeitung für den Westerwaldkreis |
|
| Pressemitteilung vom 15.08.2026 |
|
| Region |
| Neue Förderregeln für Sanierungen und Heizungstausch im Überblick |
|
| Mit der Reform der Bundesförderung für effiziente Gebäude gelten geänderte Förderregeln für Sanierungen und Heizungstausch. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz informiert über die Neuerungen und bietet dazu kostenfreie Beratungstermine in der Region an. |
|
Westerwaldkreis. Mit der Reform der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) haben sich die Förderbedingungen für energetische Sanierungen geändert. Dies betrifft neben dem Austausch alter Heizungen auch Einzelmaßnahmen wie die Dämmung von Dach oder Fassade, den Einbau neuer Fenster sowie die Optimierung der Heizungsanlage.
Änderungen bei Boni und Zuschüssen
Für einige Eigentümer fallen die Zuschüsse künftig niedriger aus. Die maximal förderfähigen Kosten sowie der Klimageschwindigkeitsbonus für den Austausch alter Heizungen werden alle sechs Monate abgesenkt. Eine frühzeitige Umsetzung kann daher einen höheren Zuschuss sichern. Gleichzeitig richtet sich die Förderung stärker an Haushalte mit geringerem Einkommen. Der Einkommensbonus steigt, und ein neuer Kinderzuschlag erleichtert Familien den Zugang zu höheren Förderstufen.
Die Förderung für die energetische Fachplanung und Baubegleitung bleibt bestehen. Eigentümer können somit weiterhin Unterstützung bei Planung und Umsetzung nutzen und sich Teile der Kosten fördern lassen. Förderanträge müssen zwingend vor Beginn der Sanierungsmaßnahme gestellt werden. Für selbstnutzende Eigentümer lohnt sich zudem die Prüfung der steuerlichen Förderung, die in bestimmten Fällen höher ausfällt.
Kostenlose Beratungsangebote und Termine
Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz bietet an über 70 Standorten kostenfreie und unabhängige Erstberatungen zu Förderprogrammen und energetischen Fragen in Wohngebäuden an. Die nächsten Sprechstunden finden an folgenden Terminen statt:
In Wallmerod am Mittwoch, 26. August, von 13.30 bis 18 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Gerichtsstraße 1. Anmeldung unter Telefonnummer 06435/508336.
In Montabaur (telefonisch oder per Video) am Donnerstag, 27. August, von 15 bis 18.45 Uhr. Anmeldung unter Telefonnummer 02602/126199.
In Hachenburg am Donnerstag, 10. September, von 13.45 bis 18.15 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Gartenstraße 11. Anmeldung unter Telefonnummer 02662/801104.
In Bad Marienberg am Dienstag, 24. September, von 15 bis 18 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Kirburger Straße 4. Anmeldung unter Telefonnummer 0800/6075600 (kostenfrei).
Das Energietelefon der Verbraucherzentrale ist unter 0800/6075600 kostenfrei erreichbar. Die Sprechzeiten sind montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr. (PM/KI/Red) |
|
| Pressemitteilung vom 15.08.2026 |
www.ww-kurier.de |
|
|
|
|
|
|