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| Nachricht vom 15.08.2026 |
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| Karibische Klänge auf dem Alten Markt |
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| Die Auftaktveranstaltung "Golden Markt – Die Sunset Lounge in Hachenburg" ist gelungen. Kulturreferentin kündigt bereits für 2027 eine Wiederholung an. Auch der Signatur-Cocktail des Abends war beim Publikum sehr beliebt. |
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Hachenburg. Ein lauer Sommerabend, chillige Musik, ein kühler Cocktail und die Begleitung von guten Freunden: So sieht ein perfekter Sommerabend aus. Genau das wurde den Besuchern der Auftaktveranstaltung "Golden Markt – Die Sunset Lounge in Hachenburg" geboten. Auf dem Marktplatz verteilt standen Stehtische, die mit weißen Tischtüchern bedeckt waren, und auf den Treppen der evangelischen Schlosskirche waren Liegestühle aufgestellt worden. Direkt daneben war eine Fotowand aufgebaut. Für die Musik sorgte das "Cláudia Sofia Trio". Sängerin Cláudia Sofia aus Kap Verde, Bassist Lúcio Vieira und Drummer Markus Leukel verbreiteten mit ihren karibischen Klängen die richtige sommerliche Stimmung.
Diesmal war das Publikum nicht so bunt gemischt wie bei "Treffpunkt Alter Markt". An diesem Donnerstagabend waren vermehrt Besucherinnen und Besucher mittleren Alters auf dem Alten Markt zu sehen. Einige Zuschauer hatten sich richtig in Schale geworfen und kamen sogar ganz in Weiß gekleidet.
Begrüßt wurde das Publikum von Kulturreferentin Beate Macht. Sie dankte den Sponsoren der Veranstaltung für ihre finanzielle Unterstützung und allen Beteiligten, die am Konzept und seiner Umsetzung mitgearbeitet hatten. Sie schilderte, wie die Idee zur neuen Veranstaltungsreihe entstand und was sich hinter dem Konzept verbirgt. Es gehe vor allem darum, das Leben zu genießen, Zeit mit Freunden zu verbringen, gute Musik zu hören und positive Stimmung zu verbreiten. Sie stellte den Zuschauern auch den neuen Cocktail der Veranstaltungsreihe vor und empfahl ihnen, diesen zu probieren.
Positive Rückmeldungen aus dem Publikum
Die neue Veranstaltung fand sehr viel positiven Anklang beim Publikum. So auch bei zwei älteren Damen, die an einem Stehtisch standen. Sie hatten zufällig von der Veranstaltung erfahren und wünschten sich, dass die Organisatoren mehr Werbung gemacht hätten. "Schade, dass die Westerwald Brauerei ihren Fassbieranstich auch heute Abend veranstaltet", sagte eine der Damen. Das habe die Zahl der Zuschauer auf dem Alten Markt um einiges reduziert.
Die schöne Stimmung und tolle Atmosphäre genossen auch die beiden Freundinnen Kerstin und Sandra. Besonders freute die beiden Frauen die Musikrichtung. "Es ist was anderes als Rock", sagten beide einstimmig. "Passt gut zur Jahreszeit."
Neugierig auf die Veranstaltung waren zwei Zuschauerinnen aus Bad Marienberg und Hachenburg. Besonders gefiel ihnen, dass die Musik im Hintergrund lief und sie sich unterhalten konnten. Dieses Bild bot sich auch beim Blick durch die Zuschauerreihen. Die Besucherinnen und Besucher waren alle in Begleitung gekommen, aßen, tranken und unterhielten sich.
Im Gegensatz zum "Treffpunkt Alter Markt" war die Bühne viel kleiner und stand in der Mitte des Platzes. Dieses neue Konzept gefiel auch den drei Freunden Sven, Tobias und Ron. Sie freuten sich vor allem darüber, dass an den Donnerstagen nach der Kirmes etwas geboten wird. "Sonst war nach der Kirmes immer Schluss", sagte Tobias. Außerdem treffe man auf solchen Veranstaltungen immer irgendwelche Leute, die man kenne. Auch wenn die Musikrichtung nicht ihrem Geschmack entsprach, hatten die drei jungen Männer sichtlich viel Spaß. "Ich freu mich auf das Duo Winter, die House Musik spielen", erzählte Sven. Er werde auf jeden Fall am nächsten Donnerstag wiederkommen.
Und auch der eigens für die Veranstaltungsreihe kreierte Cocktail "Golden Sprizz" kam beim Publikum sehr gut an. Wie Jannick und Domenic vom Sippin Cocktailstand berichteten, bestellten viele Besucherinnen und Besucher den Cocktail. Besonders oft verkauft worden sei der Virgin Golden Sprizz, die alkoholfreie Variante, sagten Jannick und Domenic.
Lichtermeer nach Sonnenuntergang
Später am Abend wurden die Häuserfassaden von Lichterketten beleuchtet, und auch das Dach der Bühne habe im goldenen Licht geleuchtet und wie ein Juwel gefunkelt, so die Kulturreferentin. Sie berichtete im Anschluss, dass die Veranstaltungsreihe auch 2027 stattfinden werde. Sie habe nur positive Rückmeldungen aus dem Publikum bekommen. |
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