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Nachricht vom 02.08.2026
Rheinland-Pfalz
Technofestival Nature One begeistert Zehntausende in Rheinland-Pfalz
Das Technofestival Nature One lockte am Wochenende mehrere Zehntausend Feiernde auf die ehemalige US-Raketenbasis Pydna im Hunsrück. Die Veranstaltung bot ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Top-DJs und prominenten Gästen aus der Politik.
Nature One Festival. Foto: Thomas Frey/dpaKastellaun. Mehr als 55.000 Besucherinnen und Besucher feierten unter dem Motto "rave.now.together" bei Nature One in Rheinland-Pfalz. Die DJs Fatboy Slim, Paul Kalkbrenner, Paul van Dyk und Sven Väth zählten zu den Highlights des Festivals, das insgesamt 350 DJs auf 20 Floors präsentierte.

Die Polizei zog ein positives Zwischenfazit: "Insgesamt war es ein sehr ruhiger Einsatz. Die Stimmung war friedlich und auch uns gegenüber positiv", sagte ein Sprecher. Das Ergebnis der Abfahrtskontrollen steht noch aus. "Wenn alle gesund und munter nach Hause kommen, sind auch wir zufrieden."

Nach drei Jahren mit Regen und kalten Nächten freuten sich die Veranstalter über perfektes Festivalwetter. "Wir sind sehr happy und freuen uns schon auf nächstes Jahr, für das wir bereits einige Neuerungen geplant haben", hieß es von ihrer Seite.

Auch die Landespolitik war vertreten. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder und Innenminister Achim Schwickert (beide CDU) trafen Einsatzkräfte von Polizei, DRK und Feuerwehr. Wirtschaftsminister Michael Ebling (SPD) zeigte sich beeindruckt von der Größe des Festivals und der friedlichen Atmosphäre.

Während der fünf Festivaltage waren rund 650 Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus verschiedenen Bundesländern im Einsatz. Trotz möglicher Hitzewellen im Sommer halten die Veranstalter an der traditionellen Ausrichtung am ersten Augustwochenende fest. "Ein Verlegen in den Herbst ist nicht praktikabel, da die nächtlichen Temperaturen dann deutlich niedriger sind und das Veranstaltungserlebnis sowie die technische Planung stark beeinträchtigt würden", erklärte ein Sprecher. (dpa/bearbeitet durch Red)
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