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| Nachricht vom 23.07.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Rheinland-Pfalz: Windkraftausbau im Mittelfeld |
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| Der Ausbau der Windenergie in Rheinland-Pfalz zeigt Fortschritte, bleibt jedoch hinter den Spitzenreitern zurück. Im ersten Halbjahr 2026 wurden einige neue Anlagen in Betrieb genommen, während andere stillgelegt wurden. |
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Rheinland-Pfalz. Rheinland-Pfalz steht beim Ausbau der Windkraft bundesweit im Mittelfeld. Im ersten Halbjahr 2026 gingen im Land 22 Windräder an Land mit einer elektrischen Gesamtleistung von rund 118,2 Megawatt ans Netz, wie Branchenverbände mitteilten. Dies entspricht einem Zuwachs von 7,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig wurden im Saarland lediglich ein neues Windrad in Betrieb genommen.
In Rheinland-Pfalz mussten jedoch auch 18 ältere Windkraftanlagen mit einer Leistung von insgesamt 30,5 Megawatt stillgelegt werden. Diese hatten durchschnittlich 22,6 Jahre gedient. Zur Jahresmitte zählte Rheinland-Pfalz laut Fachagentur Wind und Solar 1.788 Windkraftanlagen mit einer installierten Leistung von 4,4 Gigawatt. Damit befindet sich nur etwa jedes 16. Windrad Deutschlands in Rheinland-Pfalz.
Deutschlandweit wurden im ersten Halbjahr 423 Windräder an Land mit einer elektrischen Gesamtleistung von rund 2,36 Gigawatt in Betrieb genommen, was einem Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Netto-Zubau, nach Abzug alter Anlagen, betrug rund 1,9 Gigawatt. Die meisten neuen Windräder entstanden in Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Niedersachsen. Ende Juni umfasste der deutsche Anlagenpark etwa 29.250 Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 70 Gigawatt. Das Ziel von 84 Gigawatt bis 2026, wie es das Erneuerbare-Energien-Gesetz vorsieht, ist schwer zu erreichen.
Bedeutung bei Energiewende
Windenergie an Land ist wichtig für die Energiewende und den Ausstieg aus fossilen Energien wie Kohle und Gas. Im ersten Halbjahr 2026 produzierten Windenergieanlagen an Land 53,1 Milliarden Kilowattstunden Strom - acht Prozent mehr als im Vorjahr, so der Bundesverband Windenergie und der Fachverband VDMA Power Systems. Mit einem Anteil von 23 Prozent bleibt die Windenergie an Land der wichtigste Energieträger der Stromerzeugung in Deutschland. Dennoch gibt es vor Ort häufig Proteste gegen neue, immer höhere Windräder. (dpa/bearbeitet durch Red) |
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| Nachricht vom 23.07.2026 |
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