WW-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Westerwaldkreis
Nachricht vom 18.07.2026
Region
Verkehrsunfall mit Verletzten auf der L 290 zwischen Ingelbach-Bahnhof und Giesenhausen
Am Samstag, den 18. Juli, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Kroppach-Giesenhausen, Hachenburg und Altenkirchen, gegen 18:25 Uhr, alarmiert. Gemeldet wurde ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen auf der Landesstraße L 290 zwischen Giesenhausen und Kroppach.
Beide Fahrzeuge wurden völlig zerstört (Bilder: kkö)Giesenhausen. Wie die Polizei in einer ersten Meldung mitteilt, bog ein 79-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld mit seinem Personenkraftwagen aus einem Feldweg von Giesenhausen kommend nach links in die L290 ein. Hierbei übersah er den von links aus Richtung Eichelhardt kommenden, bevorrechtigten Wagen eines 21-jährigen Fahrers aus der Verbandsgemeinde Hamm/Sieg. Dieser versuchte noch auszuweichen, es kam aber zu einem frontalen Zusammenstoß beider Fahrzeuge.

Entgegen den ersten Informationen, die die Leitstelle Montabaur erhielt, waren keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt. Die schwer verletzte Frau wurde während ihrer Rettung durch Kräfte des Rettungsdienstes betreut. Die Feuerwehren stellten den Brandschutz sicher und unterstützten den Abtransport der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge.

Bei dem frontalen Zusammenstoß wurden die beiden Fahrer leicht verletzt. Die 80-jährige Frau des Einbiegenden erlitt jedoch schwere Verletzungen an den Beinen. Sie wurde mit einem Rettungshubschrauber (Christoph 23 Koblenz) in ein Krankenhaus geflogen. Für die Aufnahme des Verkehrsunfalles und die Bergung musste die L290 zwischen Kroppach und Eichelhardt bis 19.55 Uhr gesperrt werden.

Die Freiwilligen Feuerwehren waren, unter der Leitung von Stefan Herfen, einschließlich der jeweiligen Feuerwehreinsatzzentralen in Altenkirchen und in Hachenburg, mit rund 30 Kräften im Einsatz. Im Einsatz waren neben zwei Streifen der Polizei Hachenburg und Altenkirchen der Rettungshubschrauber, drei Rettungswagen sowie zwei Notärzte und zwei Abschleppfahrzeuge. Zur genauen Unfallursache und zur Höhe des Sachschadens liegen derzeit keine Informationen vor. (PM/kkö)
Nachricht vom 18.07.2026 www.ww-kurier.de