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Pressemitteilung vom 17.07.2026
Rheinland-Pfalz
Landkreistag Rheinland-Pfalz setzt auf Kooperation zur Gesundheitsversorgung
Die Sicherstellung einer umfassenden Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen steht vor großen Herausforderungen. Der Landkreistag Rheinland-Pfalz hat zu einem Workshop eingeladen, um gemeinsam mit Partnern neue Wege zu diskutieren. Dabei wurden konkrete Schritte für die Zukunft vereinbart.
Symbolbild. (Quelle: Pixabay)Mainz. Bei einem Workshop des Landkreistages Rheinland-Pfalz stand die Zukunft der Gesundheitsversorgung in ländlichen Gebieten im Mittelpunkt. Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens kamen zusammen, um über die Auswirkungen der aktuellen Bundesgesetzgebung und mögliche Lösungen zu sprechen. "Das Zielbild 2030 muss sein, dass wir gemeinsam und abgestimmt an der qualitativ hochwertigen flächendeckenden Versorgung arbeiten", erklärte Rainer Guth, Landrat und stellvertretender Vorsitzender des Landkreistages.

Ein zentraler Punkt war die stärkere regionale Betrachtung der Gesundheitsversorgung durch regionale Budgets und ein ganzheitliches Angebot. Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld betonte: "Wir müssen die Sektorenschranken zwischen ambulant und stationär überwinden und überall erreichbare Angebote der Notfallmedizin haben." Die Teilnehmer einigten sich darauf, verstärkt auf Prävention zu setzen und die Patientensteuerung zu verbessern. "Wir müssen klar kommunizieren, wann der Weg zum Haus- oder Notarzt sinnvoll ist", so Guth weiter.

Tele-Sprechstunden als Ergänzung
Der Fachkräftemangel und die Rolle nichtärztlichen Personals waren ebenfalls Themen. Digitale Angebote wie Tele-Notarzt und Tele-Sprechstunden wurden als wichtige Ergänzungen hervorgehoben. An dem Workshop nahmen neben zahlreichen Landräten und Vertretern von Krankenkassen auch die Staatssekretärin im Gesundheitsministerium Rheinland-Pfalz, Dr. Tamara Müller, teil. (PM/Red)
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