WW-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Westerwaldkreis
Pressemitteilung vom 10.07.2026
Region
Glasfaserausbau im Westerwaldkreis: Startschuss für die digitale Zukunft
Der Westerwaldkreis bereitet sich intensiv auf den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur vor. Im Rahmen des Graue-Flecken-Förderprogramms von Bund und Land sollen bislang unterversorgte Gebiete erschlossen werden. Ein zentraler Ansprechpartner koordiniert das Projekt und klärt wichtige Fragen.
Matthias Preußner ist seit März Breitbandkoordinator. (Foto: Olaf Nitz)Westerwaldkreis. In den kommenden Wochen beginnen im Westerwaldkreis die Vorbereitungen für den geförderten Ausbau der Glasfaserinfrastruktur. Ziel ist es, die Breitbandversorgung in bisher unterversorgten Bereichen zu verbessern und eine zukunftssichere digitale Infrastruktur aufzubauen.

Seit Anfang März ist Matthias Preußner als Breitbandkoordinator beim Referat "Wirtschaft und Kreisentwicklung" tätig. Er steht den Verbands- und Ortsgemeinden wie auch den Bürgern als zentrale Ansprechperson zur Verfügung. Von der Planung bis zur Fertigstellung begleitet er die Umsetzung des Förderprojekts im Bereich Glasfaserausbau.

"Der Glasfaserausbau ist eine wichtige Zukunftsinvestition für unseren Landkreis. Unser Ziel ist es, die Kommunen eng zu begleiten, Fragen frühzeitig zu beantworten und den Ausbau gemeinsam erfolgreich umzusetzen. Ein solches Projekt braucht einen Kümmerer, und daher freuen wir uns über die Verstärkung", erklärt Katharina Schlag, Referatsleiterin und Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

Das Förderprogramm
Im Rahmen des Förderprogramms können Eigentümer von Grundstücken in den festgelegten Fördergebieten einen Glasfaseranschluss bis ins Gebäude (FTTH - Fibre to the Home) ohne Anschlusskosten erhalten. Voraussetzung für die spätere Nutzung ist der Abschluss eines Telekommunikationsvertrags. Nach einem europaweiten Vergabeverfahren wurden die MUENET GmbH & Co. KG aus Coesfeld und die Glasfaser Plus GmbH aus Köln mit der Planung und Umsetzung des Ausbaus beauftragt.

Obwohl für den finalen Förderbescheid noch einzelne Adressen geklärt werden müssen, beginnt demnächst die Informationsphase. Durch Anschreiben, Flyer und Vor-Ort-Veranstaltungen wird den Bürgern der Ablauf des Ausbaus der Breitbandversorgung nähergebracht. (PM/Red)
Pressemitteilung vom 10.07.2026 www.ww-kurier.de