WW-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Westerwaldkreis
Pressemitteilung vom 04.07.2026
Wirtschaft
Frauentreff Kirburg besucht Fassadenspezialisten in Eichenstruth
Mit einem historischen Reisebus ging es für den Frauentreff der Evangelischen Kirchengemeinde Kirburg zu einem regionalen Unternehmen. Bei einer Betriebsbesichtigung erhielten die Teilnehmer Einblicke in moderne Fassadentechnik und die Entwicklung eines erfolgreichen Mittelständlers.
(Foto: Rüdiger Stein)Kirburg. Mit einer besonderen Betriebsbesichtigung verabschiedete sich der Frauentreff der Evangelischen Kirchengemeinde Kirburg in die Sommerpause. Gemeinsam mit ihren Partnern besuchten die Teilnehmer das Unternehmen Ebener Fassaden in Eichenstruth und erhielten dort Einblicke in die Entwicklung sowie die Arbeitsabläufe des Fassadenspezialisten.

Bereits die Anreise sorgte für ein besonderes Erlebnis. Der langjährige Geschäftsführer Stefan Weber holte die rund 40-köpfige Gruppe in Bad Marienberg mit einem historischen Reisebus ab. Die Fahrt im Oldtimer schuf schon vor dem eigentlichen Besuch eine besondere Atmosphäre.

Ein Unternehmen aus der Region
Zu Beginn der Besichtigung stellte das Unternehmen seine Entwicklung vor. Seit der Gründung im Jahr 1989 mit fünf Mitarbeitern ist Ebener Fassaden kontinuierlich gewachsen. Während 2007 bereits mehr als 100 Beschäftigte im Unternehmen tätig waren, arbeiten heute rund 200 Mitarbeiter für den Fassadenhersteller. Der Jahresumsatz liegt bei etwa 40 Millionen Euro.

Das Unternehmen fertigt Fassadenverkleidungen aus Vollaluminium und ist international tätig. Gleichzeitig prägt es mit seinen Projekten auch die Region. Als Beispiel wurde die Fassadengestaltung des "Campus" in Bad Marienberg vorgestellt, der dadurch zu einem modernen und energieeffizienten Geschäftsgebäude umgestaltet wurde.

Einblicke in moderne Fertigung
Anschließend erkundeten die Besucher in kleinen Gruppen das Betriebsgelände. Mitarbeiter erklärten die einzelnen Produktionsschritte und führten durch die Werkshallen sowie die Bereiche Planung und Konstruktion.

Besonders die CNC-gesteuerten Fertigungsmaschinen stießen auf großes Interesse. Während des Rundgangs wurde deutlich, wie eng Planung, Konstruktion, Fertigung und spätere Montage auf der Baustelle miteinander verbunden sind.

Nach der rund zweistündigen Besichtigung trat die Gruppe die Rückfahrt erneut mit dem historischen Omnibus an. Den Abschluss des Ausfluges bildete ein gemeinsames Essen in Bad Marienberg, bei dem der Tag in geselliger Runde ausklang. (PM/bearbeitet durch Red)
Pressemitteilung vom 04.07.2026 www.ww-kurier.de