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Pressemitteilung vom 30.06.2026
Region
Westerwaldkreis stärkt Katastrophenschutz und medizinische Versorgung
Der Kreistag des Westerwaldkreises hat wichtige Entscheidungen getroffen, um die Sicherheits- und Gesundheitsversorgung in der Region zu verbessern. Neben der Einführung neuer Einsatzfahrzeuge wurde auch die Förderung für Ärzte im Kreis erweitert.
Vor der Kreistagssitzung wurden eine Reihe von Führungsfunktionen durch die Erste Kreisbeigeordnete besetzt. Foto: Kreisverwaltung / Carolin FallerWesterwaldkreis. Bevor die Sitzung des Kreistages begann, lud die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland zur Einweihung einer neuen Photovoltaikanlage sowie zur In-Dienst-Stellung neuer Einsatzfahrzeuge für den Katastrophenschutz auf den Parkplatz der Kreisverwaltung ein. "Die Besonderheit im Katastrophenschutz ist die enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Organisationen und das Vertrauen, sich aufeinander verlassen zu können. Nur so kann es im Krisenfall reibungslos funktionieren," begrüßte Gabriele Wieland die Kreistagsmitglieder und Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK.

Zunächst wurden vier Notfall-Krankentransportwagen (NKTW) an die DRK-Ortsvereine Bad Marienberg, Rennerod, Siershahn und Wirges übergeben. Diese Fahrzeuge werden in den Schnelleinsatzgruppen (SEG) Transport eingesetzt und können im Bedarfsfall jeweils bis zu drei Patienten befördern. Die Anschaffung der NKTW erfolgte nach dem Organisations- und Bedarfsplan 2021 mit finanzieller Unterstützung der DRK-Ortsvereine und des Landes Rheinland-Pfalz. 35 Prozent der nicht durch Landeszuwendungen gedeckten Kosten trugen die DRK-Ortsvereine. Pro Fahrzeug belaufen sich die Kosten auf rund 186.000 Euro.

Für einen neuen Einsatzleitwagen 1 (ELW) wurden insgesamt 270.000 Euro investiert, wovon 39.000 Euro vom Land Rheinland-Pfalz gefördert wurden. Der ELW, ausgestattet mit einem Allrad-Fahrgestell, ist bei der Freiwilligen Feuerwehr Dernbach stationiert und dient als Führungsfahrzeug für den Gefahrstoffzug sowie für den Waldbrandzug und bei Großschadenslagen. Beide Anschaffungen wurden durch die Zustimmung der Kreistagsmitglieder ermöglicht. PM/Red
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