WW-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Westerwaldkreis
Pressemitteilung vom 30.06.2026
Region
Spatenstich bei Irmtraut für neuen Trinkwasser-Hochbehälter der Verbandsgemeindewerke Rennerod
In der Verbandsgemeinde Rennerod hat der Bau eines neuen Hochbehälters zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung begonnen. Mit einem Fassungsvermögen von 500 Kubikmetern soll die Anlage zukünftig mehrere Ortsgemeinden versorgen.
Spatenstich für die Zukunft der Trinkwasserversorgung: Gemeinsam gaben Jeannette Reuscher-Schwickert, Marius Reuscher (beide Geschäftsführung Reuscher Tiefbau GmbH), Amir Hasanagic (Ing.Büro Siekmann), Dirk Trumm (VG Werke Rennerod), Gerrit Müller (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rennerod), Alexander Jex (Bauleitung Firma Reuscher), Daniel Schmidt (VG Werke Rennerod) und Steffen Pfau (Techn. Leiter Firma Reuscher) (von links) den offiziellen Startschuss für den Bau des neuen Trinkwasser-Hochbehälters "Braunsberg" bei Irmtraut. (Foto: Kerstin Guckert)Irmtraut. Die Verbandsgemeindewerke Rennerod investieren rund vier Millionen Euro in den Bau eines neuen Hochbehälters in den Gemarkungen Irmtraut und Neunkirchen. Ziel ist es, etwa 1.200 Einwohner in den Ortsgemeinden Irmtraut, Hüblingen und einem Teilgebiet von Neunkirchen mit Trink- und Löschwasser zu versorgen. Bürgermeister Gerrit Müller betont: "Seitens der Verbandsgemeindewerke Rennerod investieren wir rund vier Millionen Euro für dieses Projekt. Es dient der Sicherstellung der guten Qualität unserer Trinkwasserversorgung für die Zukunft. Mit dem Neubau des Hochbehälters 'Braunsberg' schaffen wir eine moderne Infrastruktur, die die Trinkwasserversorgung in unserer Verbandsgemeinde auch in den kommenden Jahrzehnten nachhaltig, krisenfest und sicher macht."

Die Planungen begannen bereits im Jahr 2017 durch das Ingenieurbüro Dr. Siekmann und Partner aus Westerburg. Anlass war der Zustand der alten Hochbehälter in Hüblingen und Irmtraut. Statt einer aufwendigen Sanierung wurde die Errichtung eines zentralen Hochbehälters als optimale Lösung gewählt. Der neue Behälter wird aufgrund topografischer Gegebenheiten in Form einer Pultdachhalle errichtet. Zwei Edelstahlwickelbehälter mit jeweils 250 Kubikmetern Fassungsvermögen werden dort installiert. Zudem entsteht an der Tiefenbohrung Hüblingen eine Entsäuerungsanlage mit Pumpstation. Im Rahmen der Gesamtmaßnahme werden etwa fünf Kilometer Leitungen erneuert oder neu verlegt.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund vier Millionen Euro, wobei 75 Prozent der förderfähigen Kosten durch Förderdarlehen der Wasserwirtschaft des Landes Rheinland-Pfalz gedeckt werden. An dem Bauprojekt sind die Unternehmen Reuscher Tiefbau GmbH aus Rennerod, Stahlbau Senf GmbH aus Gerstungen und Lipp GmbH aus Tannhausen beteiligt. (PM/Red)
Pressemitteilung vom 30.06.2026 www.ww-kurier.de