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Pressemitteilung vom 26.06.2026
Region
Neuer Abschlussjahrgang der Forstwirte in Hachenburg gewürdigt
Am 26. Juni fand im Waldbildungszentrum Hachenburg eine feierliche Übergabe von Abschlusszeugnissen an 50 frisch ausgebildete Forstwirtinnen und Forstwirte statt. Die rheinland-pfälzische Forststaatssekretärin Dr. Kristina Brixius hob die Bedeutung des Berufsstands für die Zukunft der Wälder hervor.
Fotos: Landesforsten Rheinland-Pfalz / Alessandra KurzawaHachenburg. Die Herausforderungen, vor denen die Wälder angesichts der Klimakrise stehen, waren ein zentrales Thema bei der Zeugnisübergabe im Waldbildungszentrum Hachenburg. Dr. Kristina Brixius betonte in ihrer Rede, dass Hitze, Trockenheit, Stürme und Schädlinge bereits sichtbare Spuren hinterlassen haben. "Unsere Wälder stehen angesichts der Klimakrise vor enormen Herausforderungen. [...] Sie als Forstwirtinnen und Forstwirte sind diejenigen, die Waldentwicklung konkret ermöglichen", sagte sie.

Während ihrer dreijährigen dualen Ausbildung erwarben die Absolventen praktische Fertigkeiten in staatlichen, kommunalen und privaten Forstbetrieben. Ergänzt wurde diese durch den Besuch der Berufsschule Bad Kreuznach und überbetriebliche Lehrmodule am Waldbildungszentrum Hachenburg. Zu den Prüfungsthemen gehörten Waldwirtschaft, Landschaftspflege, Holzernte sowie die Planung und Organisation von Arbeitsaufgaben.

Beruf im Wandel
In ihrer Festrede verwies Brixius auf den Wandel des Berufsbildes in den letzten Jahrzehnten. "Der moderne Forstwirtsberuf ist längst nicht mehr allein eine körperliche Tätigkeit. Er ist hochqualifizierte Facharbeit", erklärte sie. Die Staatssekretärin hob die Bedeutung technischer und ökologischer Kenntnisse sowie eigenverantwortlichen Handelns hervor. Auch die fortschreitende Digitalisierung verändere die Arbeit in der Forstwirtschaft zunehmend.

Hervorragende berufliche Perspektiven
Brixius betonte auch die hervorragenden beruflichen Perspektiven für gut ausgebildete Forstwirtinnen und Forstwirte angesichts des demografischen Wandels und Fachkräftemangels. "Die Zukunft der Forstwirtschaft braucht Kompetenz, Engagement und Leidenschaft", so Brixius. Der Beruf biete zahlreiche Möglichkeiten zur Spezialisierung und Weiterentwicklung.

Zum Abschluss ihrer Rede unterstrich Brixius die langfristige Verantwortung und das Privileg, die mit dem Beruf verbunden sind: "Wer selbst einmal junge Bäume gepflanzt hat, versteht unmittelbar, wie viel Geduld, Sorgfalt und Zuversicht notwendig sind, um einen Wald für kommende Generationen aufzubauen." PM/Red
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