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| Pressemitteilung vom 25.06.2026 |
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| Wirtschaft |
| Unternehmen im Westerwald: Frühzeitige Qualifizierung ukrainischer Beschäftigter als Chance |
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| Unternehmen im Westerwald stehen vor einer Aufgabe: Die rechtzeitige Qualifizierung ukrainischer Mitarbeitender. Diese Maßnahme könnte nicht nur ihre Zukunft sichern, sondern auch den Fachkräftemangel in der Region abmildern. |
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Region. Viele Unternehmen im Westerwald und darüber hinaus beschäftigen inzwischen erfolgreich Mitarbeitende aus der Ukraine. Sie leisten einen Beitrag zur Fachkräftesicherung und sind in zahlreichen Branchen fest in die Arbeitsabläufe integriert. Gleichzeitig zeichnen sich ab 2027 aufenthaltsrechtliche Veränderungen für geflüchtete Menschen aus der Ukraine ab, die auch Auswirkungen auf Beschäftigungsverhältnisse haben können.
Vor diesem Hintergrund rät die Initiative "Fachkräfte regional", bestehend aus den Wirtschaftsförderungen der Landkreise Altenkirchen, Neuwied, Rhein-Lahn und Westerwaldkreis, der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald, den jeweiligen Regionalgeschäftsstellen der IHK Koblenz und Kreishandwerkerschaften sowie der HwK Koblenz, Unternehmen, frühzeitig in Qualifizierung und berufliche Entwicklung ihrer ukrainischen Beschäftigten zu investieren. Ziel ist es, langfristige Perspektiven zu schaffen und den Übergang in einen gesicherten Fachkräftestatus zu ermöglichen. "Viele Betriebe haben engagierte und motivierte Mitarbeitende aus der Ukraine gewonnen. Jetzt gilt es, diese Potenziale nachhaltig zu sichern", heißt es von den Akteuren.
Entscheidend seien dabei insbesondere anerkannte Qualifikationen, Sprachförderung, Weiterbildungen und berufliche Abschlüsse. Denn künftig könnte der dauerhafte Aufenthalt stärker an Kriterien wie Beschäftigung, Qualifikation oder eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts gekoppelt werden. Unternehmen können ihre Mitarbeitenden bereits heute dabei unterstützen, die Voraussetzungen für eine langfristige berufliche und persönliche Perspektive in Deutschland zu erfüllen. Neben der gesellschaftlichen Verantwortung profitieren auch die Unternehmen selbst: Qualifizierte und dauerhaft integrierte Mitarbeitende stärken die Wettbewerbsfähigkeit und helfen, dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Unternehmen wird daher empfohlen, frühzeitig das Gespräch mit ihren ukrainischen Beschäftigten zu suchen und gemeinsam Entwicklungs- und Qualifizierungswege zu planen. Unterstützung bieten dabei insbesondere die Kammern und der Arbeitgeberservice.
Welcome Center - Kammern
Susanne Ditzer, 0261 106 283, ditzer@koblenz.ihk.de
Stefan Gustav, 0261 398-309, stefan.gustav@hwk-koblenz.de
Arbeitgeberservice
Hans Juhnke (WW/RL), 02602 123 265, Montabaur.arbeitgeber@arbeitsagentur.de
Oguzhan Basali (AK/NR), 02631 891 187, Neuwied.arbeitgeber@arbeitsagentur.de (PM) |
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