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| Pressemitteilung vom 23.06.2026 |
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| Politik |
| FDP Westerwald verzichtet auf Kandidatur bei Landratswahl |
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| Der FDP-Kreisverband Westerwald hat beschlossen, keinen eigenen Kandidaten für die anstehende Landratswahl aufzustellen. Die Entscheidung erfolgte nach intensiven Beratungen und sorgfältiger Abwägung. |
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Westerwald. Der Kreisverband der FDP Westerwald wird bei der kurzfristig angesetzten Landratswahl keinen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken. Diese Entscheidung wurde nach eingehender Beratung getroffen. Trotz vorhandener geeigneter Persönlichkeiten innerhalb der Partei, die über fachliche Kompetenz, Führungserfahrung und Verantwortungsbewusstsein verfügen, stehen diese aufgrund beruflicher, unternehmerischer oder familiärer Verpflichtungen vor erheblichen Herausforderungen.
Jana Gräf, die Kreisvorsitzende der FDP Westerwald, erklärte: "Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Eine Landratskandidatur ist keine Formsache und darf gerade in einer so kurzen Frist kein Schnellschuss sein. Für die FDP gehört zu verantwortungsvollem Handeln auch, bestehende berufliche, unternehmerische und familiäre Verpflichtungen nicht leichtfertig aufzugeben." Kay Ortseifen, stellvertretender Kreisvorsitzender, fügte hinzu: "Verantwortung zeigt sich nicht nur darin, anzutreten, sondern auch darin, Entscheidungen seriös vorzubereiten. Symbolkandidaturen wird es mit uns nicht geben."
Beteiligung an politischen Debatten
Für die Freien Demokraten gilt das Amt des Landrats als eine der wichtigsten Führungsaufgaben auf kommunaler Ebene. Wer diese Rolle übernimmt, muss den Westerwaldkreis verlässlich, bürgernah und zukunftsorientiert weiterentwickeln. Daher plant die FDP Westerwald, sich aktiv an der politischen Debatte zu beteiligen. Im Fokus stehen solide Finanzen, eine leistungsfähige und digitale Verwaltung, weniger Bürokratie, starke Schulen, eine starke Wirtschaft und ein moderner, bürgernaher Staat.
Patrick Häbel, ebenfalls stellvertretender Kreisvorsitzender, sagte: "Wir werden die Kandidaten daran messen, welche Antworten sie für die Zukunft unseres Kreises geben. Für uns zählen Kompetenz, Augenmaß und Gestaltungswille."
Die FDP Westerwald ist bereit, mit demokratischen Bewerbern ins Gespräch zu kommen. Maßstab sind Inhalte, Führungsqualität und die Zukunftsperspektive für den Westerwaldkreis. Auf dieser Grundlage wird der Kreisverband entscheiden, ob und in welcher Form eine Wahlempfehlung ausgesprochen wird. (PM/Red) |
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| Pressemitteilung vom 23.06.2026 |
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