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| Pressemitteilung vom 20.06.2026 |
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| Region |
| Ehrung für Westerwälder Historiker aus Montabaur |
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| Bei der Frühjahrstagung des Eifelvereins in Düren wurde Dr. Hermann Josef Roth aus Montabaur mit einer besonderen Auszeichnung überrascht. Die Veranstaltung bot nicht nur eine Ehrung, sondern auch einen humorvollen Moment. |
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Düren/Montabaur. Im Festsaal von Schloss Burgau fand die Frühjahrstagung des Eifelvereins statt. In diesem Rahmen erhielt Dr. Hermann Josef Roth eine besondere Anerkennung: Landrat Dr. Ralf Nolten überreichte ihm die Silberne Ehrennadel des Eifelvereins für seine herausragenden Verdienste. Der vielseitig gebildete Theologe, Naturwissenschaftler sowie Kultur- und Wissenschaftshistoriker bedankte sich herzlich bei den Anwesenden. Er schloss seine Rede mit dem humorvollen Satz: "Ich habe den Eifelverein nie ausländerfeindlich erlebt. Dabei komme ich doch aus dem Westerwald." Diese Bemerkung sorgte für Heiterkeit und lebhaften Beifall unter den über 300 Delegierten.
Anthologie
Kurz vor dieser Ehrung erschien die Schrift "Literarische Reisen durch Deutschland. Der Westerwald" (wir berichteten). In seinem Beitrag "Ehe die Nazis kamen" beschreibt Dr. Roth Ereignisse aus Montabaur. Dort lernte Heinrich Roth, Bürgermeister und Parlamentarier, seine spätere Ehefrau Gertrud Roth kennen. Diese Begegnungen und ihre aufkeimende Zuneigung wurden durch politische Umbrüche auf die Probe gestellt. Das Werk, das auch Beiträge anderer Westerwälder Autoren enthält, ist somit weit mehr als ein heimatkundliches Buch. (PM/Red) |
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