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| Pressemitteilung vom 17.06.2026 |
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| Region |
| Transparenz schaffen, Infrastruktur stärken |
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| Zum Regionaltreffen der inframeta eG kamen in Wirges Vertreter von Kommunen und kommunalen Betrieben, Bauunternehmen, Ingenieurbüros sowie Mitglieder und Nutzer der Genossenschaft zusammen. |
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Wirges. Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen im Infrastrukturbereich, digitale Werkzeuge für eine bessere Zusammenarbeit sowie Lösungen für mehr Transparenz bei der Planung und Umsetzung von Infrastrukturprojekten.
Ein Schwerpunkt der Veranstaltung war die Plattform infraShare. Karen Meyer vom Ingenieurbüro SMS – Ingenieurgruppe Steen-Meyers-Schmiddem PartG mbB erläuterte, dass das Unternehmen die Plattform unter anderem nutzt, um die in mehr als 30 Jahren aufgebaute Infrastrukturkompetenz sichtbar zu machen. Die Darstellung bereits realisierter Projekte ermöglicht es Kommunen und anderen Akteuren, vorhandene Erfahrungen und Fachkenntnisse besser nachzuvollziehen und für künftige Vorhaben zu nutzen. Praxisnah wurde zudem gezeigt, wie die Verbandsgemeindewerke Wirges die Möglichkeiten der inframeta-Lösungen bereits einsetzen. Auf Basis von infraBoard haben die Mitarbeitenden der Werke ein digitales Dashboard für die Bürgermeisterin entwickelt. Dieses bietet einen übersichtlichen Einblick in geplante und laufende Tiefbaumaßnahmen der Werke und der Kommune und unterstützt so eine frühzeitige Abstimmung zwischen allen Beteiligten.
Tiefbau im Fokus
Breiten Raum nahm die Diskussion über die aktuelle Marktsituation im Tiefbau ein. Die anwesenden Bauunternehmen verwiesen auf eine aus ihrer Sicht unzureichende Zahl an ausgeschriebenen Projekten und machten deutlich, dass die Branche dringend auf zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur angewiesen ist. Gleichzeitig wurde herausgestellt, dass eine frühzeitige Transparenz über geplante Maßnahmen die betriebliche Planung deutlich erleichtern kann. Die anwesende Bürgermeisterin Alexandra Marzi griff diese Anregungen auf und kündigte an, die Thematik in die weiteren Beratungen von Verwaltung und politischen Gremien einzubringen. Als konkreter Lösungsansatz wurde die gemeinsame Nutzung von infraShare diskutiert. Künftig sollen die Verbandsgemeindewerke dort nicht nur aktuelle Projekte, sondern auch langfristig geplante Tiefbaumaßnahmen aus ihren Wirtschaftsplänen darstellen können. Dadurch erhalten örtliche Bauunternehmen und Ingenieurbüros frühzeitig Informationen über kommende Vorhaben und gewinnen zusätzliche Planungssicherheit.
Früh warnen statt zu spät handeln
Ein weiteres zentrales Thema war der Start der Testphase von infraWarn in Wirges. Die Teilnehmer waren sich einig, dass Frühwarnsysteme für die Überflutungsvorsorge angesichts zunehmender Starkregenereignisse immer wichtiger werden. Vorwarnzeiten von nur wenigen Stunden reichen häufig nicht aus, um Materialien zu sichern, Schutzmaßnahmen einzuleiten oder Betriebsabläufe anzupassen. Besonders hervorgehoben wurde, dass eine wirksame Überflutungsvorsorge mehr erfordert als die Bereitstellung von Wetter- und Pegeldaten. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus verlässlichen Informationen, lokalen Experten, die diese Daten in konkrete Alarm- und Einsatzpläne übersetzen, sowie regionalen Unternehmen und Dienstleistern, die notwendige Schutzmaßnahmen kurzfristig umsetzen können. Von einer solchen Vernetzung profitieren neben und Wasserwerken auch Gewerbebetriebe, Kliniken, Alten- und Pflegeeinrichtungen, Schulen sowie weitere vulnerable Einrichtungen.
Hoher Mehrwert dank Vernetzung und Austausch
Die zahlreichen Diskussionen und Praxisbeispiele verdeutlichten den hohen Mehrwertder inframeta eG für ihre Mitglieder und Nutzer. Durch regionale Vernetzung, den Austausch von Erfahrungen und die gemeinsame Nutzung digitaler Werkzeuge entstehen neue Möglichkeiten, Infrastrukturprojekte effizienter zu planen, Ressourcen besser zu koordinieren und die Widerstandsfähigkeit von Kommunen und Betrieben gegenüber den Folgen des Klimawandels zu stärken. (PM)
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| Pressemitteilung vom 17.06.2026 |
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