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| Pressemitteilung vom 04.06.2026 |
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| Region |
| Neues Gesetz soll Apotheken im ländlichen Raum stärken |
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| Die Apothekenversorgung soll mit einem neuen Gesetz langfristig gesichert und an aktuelle Anforderungen angepasst werden. Vor allem im ländlichen Raum setzt die Regelung an mehreren Punkten an. Dazu zählen weniger Bürokratie, mehr Flexibilität und wirtschaftliche Entlastungen. |
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Montabaur. Dem Wahlkreisabgeordneten Harald Orthey ist die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum ein wichtiges Anliegen. Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung wird nach seiner Einschätzung eine wichtige Maßnahme umgesetzt, um die wohnortnahe Arzneimittelversorgung dauerhaft zu sichern. Ziel des Gesetzes ist es, Apotheken moderner, wirtschaftlich stabiler und zukunftsfester aufzustellen. Sie sollen damit als verlässliche Säule des Gesundheitssystems gestärkt werden.
Erleichterungen für Apotheken
Das Gesetz bringt nach Angaben Ortheys mehrere Verbesserungen mit sich. So soll die Versorgung in kleineren und abgelegenen Orten erleichtert werden, indem Zweigapotheken einfacher betrieben werden können. Auch bürokratische Belastungen sollen sinken. Dazu zählt das Ende der sogenannten Nullretaxationen. Dabei hatten Apotheken wegen kleiner Formfehler teils hohe finanzielle Nachteile.
Hinzu kommt mehr Flexibilität bei Lieferengpässen. Dadurch sollen Patienten schneller an benötigte Medikamente kommen. Außerdem sieht das Gesetz neue pharmazeutische Dienstleistungen vor. Diese sollen die Prävention stärken, etwa bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes. Auch Impfangebote in Apotheken werden ausgeweitet, beispielsweise auf Tetanus- oder FSME-Impfungen.
Wirtschaftliche Lage soll sich verbessern
Ein weiterer Punkt betrifft die wirtschaftliche Situation der Apotheken. Diese soll nach den neuen Regelungen unter anderem durch eine schrittweise Erhöhung des Apothekenhonorars ab Juli 2026 verbessert werden. Orthey begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich. Aus seiner Sicht sind Apotheken gerade im ländlichen Raum weit mehr als reine Ausgabestellen für Medikamente. Sie seien oft erste Ansprechpartner in Gesundheitsfragen und ein wichtiger Teil der medizinischen Versorgung vor Ort.
Versandhandel stärker regulieren
Besonders wichtig ist für Orthey zudem die geplante stärkere Regulierung des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Medikamenten. Er sieht darin einen notwendigen Schritt, um faire Wettbewerbsbedingungen für die Vor-Ort-Apotheken zu schaffen. Nach seiner Auffassung kann eine flächendeckende Versorgung nur erhalten bleiben, wenn diejenigen gestärkt werden, die diese Versorgung täglich sicherstellen. Das Gesetz soll deshalb nicht nur einzelne Abläufe verbessern, sondern die Rolle der Apotheken insgesamt festigen. (PM/bearbeitet durch Red) |
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| Pressemitteilung vom 04.06.2026 |
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