WW-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Westerwaldkreis
Pressemitteilung vom 30.05.2026
Region
Feuerwehr-Gemeinschaftsübung in Hellenhahn-Schellenberg simuliert Großbrand
In Hellenhahn-Schellenberg sorgte kürzlich eine groß angelegte Feuerwehrübung für Aufsehen. Einsatzkräfte aus drei Orten stellten sich einem herausfordernden Szenario, bei dem ein Brand mit vermissten Personen und ein Waldbrand simuliert wurden.
Fotos: Daniel BornHellenhahn-Schellenberg. Am Schauplatz der Haselhütte ertönten Sirenen und Rauch stieg auf, als die Feuerwehren aus Hellenhahn-Schellenberg, Seck und Irmtraut zu einer realitätsnahen Übung zusammenkamen. Das angenommene Szenario stellte die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen: In der Haselhütte war ein Brand ausgebrochen, und eine aufgeregte Person meldete beim Eintreffen der ersten Kräfte, dass vier Personen vermisst würden. Zusätzlich hatte sich das Feuer aufgrund der Trockenheit bereits auf den angrenzenden Wald ausgebreitet.

Zwei Trupps unter Atemschutz begaben sich sofort zur Menschenrettung in das stark verrauchte Gebäude. Während draußen die Wasserversorgung aufgebaut und die Brandbekämpfung vorbereitet wurde, durchkämmten die Einsatzkräfte die Räume. Nach kurzer Zeit konnten alle vier vermissten Personen gerettet werden. Parallel dazu gelang es, die Ausbreitung des angenommenen Waldbrandes zu stoppen. Insgesamt 45 Einsatzkräfte arbeiteten koordiniert zusammen, um das Szenario erfolgreich zu bewältigen.

Die Übung verdeutlichte die effektive Zusammenarbeit der Wehren aus den beteiligten Orten. Kommunikation und Teamarbeit funktionierten reibungslos, was die Verantwortlichen sehr zufriedenstellte. Solche Übungen sind essenziell, um im Ernstfall schnell und sicher agieren zu können. Nach Abschluss der Übung versorgten die Alterskameraden der Feuerwehr Hellenhahn-Schellenberg die Teilnehmer mit Speisen und Getränken.

Die Verantwortlichen zeigten sich mit dem Übungsverlauf sehr zufrieden. Solche realitätsnahen Übungen seien unverzichtbar, um im Ernstfall schnell und sicher helfen zu können. (PM/Red)
Pressemitteilung vom 30.05.2026 www.ww-kurier.de