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| Pressemitteilung vom 29.05.2026 |
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| Region |
| Wissen: Pläne wurden gestoppt - Das Aus für den Windpark Sechsmorgen? |
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| Die Westerwald/Sieg-Energie GmbH & Co. KG (WSE) und die EAM Natur Energie GmbH (EAM) hatten große Pläne für einen Windpark in der Verbandsgemeinde Wissen. Doch nach einer umfassenden Prüfung der wirtschaftlichen Machbarkeit gibt es nun eine unerwartete Wende. |
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Wissen. Die Planungen für einen möglichen Windpark in der Verbandsgemeinde Wissen wurden den Bürgern vor Ort bereits am 12. November 2025 von der Westerwald/Sieg-Energie GmbH & Co. KG (WSE) gemeinsam mit dem Projektierer EAM Natur Energie GmbH (EAM) erstmals vorgestellt. Der offene Dialog mit den Bürgern wurde am 27. Februar 2026 in einer weiteren Informationsveranstaltung unter externer Moderation fortgeführt. Dabei hätten nach eigener Aussage die WSE und ihre Gesellschafter großen Wert auf Transparenz und die frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit gelegt, obwohl die Realisierbarkeit der Anlagen die ganze Zeit noch ungewiss gewesen sei.
Windpark nicht wirtschaftlich genug
Ergebnisse der Windhöffigkeitsprüfung und Artenschutzgutachten sollten im Frühjahr beziehungsweise Sommer 2026 vorliegen. Die Analysen zur Windhöffigkeit sind inzwischen abgeschlossen, und die EAM kam zu dem Ergebnis, dass eine wirtschaftliche Umsetzung des Windparks nicht gewährleistet werden könne. Als kommunal getragenes Unternehmen sieht sich die WSE daher in besonderer Verantwortung gegenüber den Bürgern und verfolgt aktuell keine weiteren Planungen zur Umsetzung des Projekts Windpark Sechsmorgen.
EAM trägt die Kosten
Der geplante Windpark hätte einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten sollen. Das Gebiet ist im regionalen Raumordnungsplan der Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald überwiegend als Vorranggebiet für Windkraft ausgewiesen. Die Kosten für die Vorprüfungen trug alleine die EAM. Finanzmittel der Kommunen seien hierfür nicht verwendet worden.
Auch in Zukunft verspricht die WSE, bei ihren Projekten auf Transparenz und die frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit zu setzen.
Weitere Informationen zu aktuellen und zukünftigen Projekten können online eingesehen werden. (PM/Red) |
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