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Pressemitteilung vom 27.05.2026
Wirtschaft
Operative Stärke 2025: Westerwald Bank erhöht Dividende und wächst weiter
Die Westerwald Bank eG hat Vertretern 26. Mai 2026 in Montabaur Zahlen für 2025 vorgestellt. Trotz turbulenter Weltwirtschaft fällt das Fazit positiv aus. Neben Wachstum und Ergebnis standen Dividende, Wahlen im Aufsichtsrat und eine Verstärkung im Vorstand an.
v.l.n.r.: Prof. Dr. Arno Steudter (stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates der Westerwald Bank eG), Dr. Wolfgang Kögler (Vorsitzender des Aufsichtsrates der Westerwald Bank eG), Andreas Tillmanns (Vorstandsmitglied der Westerwald Bank eG),
Dr. Ralf Kölbach (Vorstandssprecher der Westerwald Bank eG), Markus Kurtseifer (Vorstandsmitglied der Westerwald Bank eG) (Foto: Cornelius Link)Montabaur. Bei der Vertreterversammlung der Westerwald Bank eG Volks- und Raiffeisenbank 26. Mai 2026 in Montabaur stellte der Vorstand in der Stadthalle die Geschäftszahlen für 2025 vor. Die Bank zog trotz eines erneut turbulenten weltwirtschaftlichen Umfelds ein positives Fazit. Im Rückblick wurde betont, dass die Bank die Bevölkerung und Wirtschaft in der Region weiterhin als verlässlicher Partner unterstützt habe.

Wachstum bei Bilanzsumme und Krediten
Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr 2025 um 6,7 % auf 4,4 Milliarden Euro. Auch die Kundenkredite wuchsen überdurchschnittlich: Sie stiegen um 5,2 % auf 2,88 Milliarden Euro. Die Entwicklung wurde als Zeichen dafür bewertet, dass die Nachfrage nach Finanzierung in der Region anhält und die Bank ihr Kreditgeschäft ausbauen konnte.

Einlagen legen deutlich zu
Noch stärker stieg das Kundeneinlagenvolumen. Es wuchs um 7,1 % auf 3,64 Mrd. Euro. Der Schwerpunkt des Wachstums lag im Bereich der kurzfristigen Einlagen. Diese Entwicklung wurde als Ausdruck des Vertrauens der Kunden in die Bank eingeordnet und zugleich mit der Nähe zu den Menschen in der Region begründet.

Betreutes Kundengeschäftsvolumen steigt auf 9,52 Mrd. Euro
Neben den bilanziellen Kundenkrediten und Kundeneinlagen umfasst das betreute Kundengeschäftsvolumen auch die Geschäfte mit Verbundpartnern der Genossenschaftlichen FinanzGruppe. Dieses Gesamtvolumen entwickelte sich mit 6,9 % ebenfalls stark und erhöhte sich auf 9,52 Mrd. Euro. Damit setzte die Bank ihren Wachstumskurs auch außerhalb der Bilanzpositionen fort.

Operatives Ergebnis verbessert, Risikovorsorge steigt
Nach zwei guten Jahren 2023 und 2024 wurde 2025 operativ als noch besseres Geschäftsjahr dargestellt. Der Zinsüberschuss als Haupteinnahmequelle erhöhte sich um 8,9 Mio. Euro auf 76,4 Mio. Euro. Der Provisionsüberschuss stieg von 24,8 Mio. Euro auf 26,4 Mio. Euro. Der Verwaltungsaufwand nahm 2025 geringfügig um rund 0,5 Mio. Euro auf 56,5 Mio. Euro zu. In Summe verbesserte sich das Betriebsergebnis vor Bewertung der Risiken im Vergleich zum Vorjahr deutlich von 38,3 Mio. Euro auf 48,6 Mio. Euro. Die Aufwands-Ertrags-Relation lag bei 54,0 %. Gleichzeitig führte die erneut schwache konjunkturelle Entwicklung in Deutschland zu einer Erhöhung der Risikovorsorge.

Dividende steigt auf 5,0 %
Auf Basis der operativen Stärke beschlossen die anwesenden Vertreter die Erhöhung der Dividende von 4,5 % auf 5,0 %. Damit sollen rund 83.000 Mitglieder am Geschäftsergebnis 2025 beteiligt werden. Zudem konnte das Eigenkapital aus dem Ergebnis des Jahres 2025 weiter gestärkt werden.

Entlastung und Wiederwahlen im Aufsichtsrat
Der Gesamtvorstand sowie alle Aufsichtsratsmitglieder wurden für 2025 entlastet. Turnusgemäß schieden Christel Fries, Martina Zoth-Opolka, Bernhard Höfer und Olaf Werner aus dem Aufsichtsrat aus. Alle vier ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieder wurden wiedergewählt.

Neu im Vorstand ab 1. Juni 2026
Zum Ende der Versammlung stellte sich Yvonne Jostes vor, die das Vorstandsteam 1. Juni 2026 verstärken wird. Bis zum Ausscheiden von Vorstandsmitglied Markus Kurtseifer 31. Mai 2027 wird der Vorstand damit aus vier Personen bestehen. (PM/bearbeitet durch Red)
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