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| Pressemitteilung vom 21.05.2026 |
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| Region |
| Farmers wollen in Biberach den starken Saisonstart bestätigen |
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| Die Fighting Farmers Montabaur sind mit zwei Siegen und 80 erzielten Punkten stark in die Saison der GFL2 Süd gestartet. Vor der ersten längeren Auswärtsreise nach Biberach spricht die Tabelle zwar für die Westerwälder, doch die Ausgangslage birgt mehr Risiken, als es zunächst scheint. |
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Montabaur. Die Fighting Farmers Montabaur haben sich in der noch jungen Saison der GFL2 Süd schnell in eine gute Ausgangsposition gebracht. Nach dem Auftakterfolg gegen die Albershausen Crusaders und dem Sieg gegen die Gießen Golden Dragons wartet nun die erste längere Auswärtsreise des Jahres. Am Samstag, 23. Mai, treten die Westerwälder um 16 Uhr bei den Biberach Beavers im Stadion an der Adenauerallee an. In der Tabelle der GFL2 Süd stehen die Farmers aktuell mit 2:0 Siegen und 80:31 Punkten auf Rang zwei hinter den Wiesbaden Phantoms.
Blick auf die Ausgangslage
Auf dem Papier scheinen die Voraussetzungen klar verteilt zu sein. Biberach ist mit zwei deutlichen Niederlagen in die Saison gestartet. Zum Auftakt setzte es ein 0:58 gegen Wiesbaden, anschließend folgte ein 7:41 gegen Albershausen. Damit stehen die Beavers bei 0:2 Siegen und 7:99 Punkten. Gerade darin sehen die Montabaurer aber auch eine Gefahr. Ein Gegner, der bereits unter Druck steht und vor eigenem Publikum spielt, kann trotz schwacher Zahlen besonders unangenehm werden.
Sportdirektor Kevin Brüngel bewertet die Beavers daher stärker, als es das reine Scoreboard vermuten lässt. Nach zwei Niederlagen gehe es für Biberach schon früh um viel. Deshalb sei es für Montabaur wichtig, das Spiel von Beginn an konzentriert anzugehen und die eigene Linie konsequent durchzuziehen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Starker Start mit Luft nach oben
Die Farmers haben sich mit ihren beiden Erfolgen Rückenwind verschafft. Vor allem der Auftritt gegen Gießen gilt als wichtiger Test für die Mannschaft. Montabaur musste geduldig bleiben, arbeiten und sich die Partie über vier Quarter hinweg erkämpfen. Für Brüngel ist das ein positives Zeichen, weil die Mannschaft in dieser frühen Saisonphase bereits eingespielt und stimmig wirke. Zudem habe sich an der Sideline eine Ruhe gezeigt, die gerade in dieser Begegnung hilfreich gewesen sei.
Trotz des gelungenen Starts sieht der Sportdirektor einen klaren Verbesserungsbedarf. Vor allem die Zahl der Strafen müsse sinken. Bislang habe das keine entscheidenden Folgen gehabt, in anderen Partien könne genau dieser Punkt jedoch ausschlaggebend sein.
Headcoach mahnt zur Konstanz
Auch Headcoach Michael Treber sieht die beiden Siege als Bestätigung, aber nicht als Anlass, sich zurückzulehnen. Nach seiner Einschätzung hat die Mannschaft bisher vor allem mit Einsatz, Zusammenhalt und Disziplin überzeugt. Gleichzeitig müsse das Team in vielen Bereichen noch sauberer und konstanter werden, um auch in den kommenden Spielen erfolgreich zu bleiben.
Tiefe im Kader wird gefordert
Personell werden die Farmers in Biberach nicht in Bestbesetzung antreten. Damit wird die Kaderbreite schon früh in der Saison auf die Probe gestellt. Nach Einschätzung von Brüngel beginnt diese Aufgabe bereits in der Offseason, wenn der Kader so zusammengestellt werden muss, dass einzelne Ausfälle aufgefangen werden können. Entsprechend komme auch der Trainingswoche vor Biberach eine wichtige Bedeutung zu. Die Coaches setzen den Fokus so, dass die Spieler am Samstag bestmöglich vorbereitet in die Partie gehen.
Treber vertraut dabei auf den gesamten Kader. Ausfälle gehörten im Football dazu, entscheidend sei nun, dass andere Spieler Verantwortung übernehmen und die Mannschaft noch enger zusammenrücke. In Biberach treffen die Farmers damit auf einen Gegner, der unter Druck steht und gerade deshalb gefährlich werden kann. Montabaur muss seine Favoritenrolle nicht kleinreden, sondern mit Konzentration, Physis und Konsequenz ausfüllen. (PM/bearbeitet durch Red) |
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