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| Pressemitteilung vom 16.05.2026 |
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| Region |
| Jüdisches Leben im Westerwald: Musik, Vortrag und Ausstellung in Rückeroth |
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| In Rückeroth finden mehrere Veranstaltungen statt, die sich dem jüdischen Leben widmen. Ein besonderer Höhepunkt ist das Klezmer-Konzert in der Evangelischen Kirche. |
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Rückeroth. Die Evangelische Christusgemeinde Sayn-Wied Westerwald lädt zu einer Reihe von Veranstaltungen ein, die das jüdische Leben thematisieren. Das Herzstück bildet ein Konzert am Freitag, 29. Mai, um 17 Uhr in der Evangelischen Kirche Rückeroth. Die Klarinettistin Britta Aigner-Schumann und Dekanatskantor Jens Schawaller präsentieren "Jüdische Klänge und Texte". Unterstützt werden sie dabei von Prädikantin Jutta Diegel, Pfarrer Stefan Thomanek und der Judaistin Dr. Judith Thomanek, die spirituelle jüdische und christliche Texte vortragen.
Britta Aigner-Schumann beschreibt Klezmer als eine sehr freie Musikform, die von der Interaktion mit dem Publikum lebt. Sie sagt: "Es darf also gerne mitgesummt und -gesungen werden." Bekannte Melodien wie "Hava Nagila" oder "Shalom Chaverim" laden dazu ein. Ergänzt wird das Programm durch Werke von Helmut Eisel und John Williams. Jens Schawaller freut sich auf das Zusammenspiel mit Aigner-Schumann: "Britta ist eine hochvirtuose Klarinettistin mit ganz viel Freude an der Musik."
Zwei Tage nach dem Konzert, am Sonntag, 31. Mai, hält der evangelische Theologe und Buchautor Johannes Gerloff einen Vortrag über Israel und die Lage im Nahen Osten in der Evangelischen Kirche Rückeroth. Seit 1994 lebt Gerloff in Israel und wird aktuelle sowie biblische Themen beleuchten. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zum Austausch.
Eine Ausstellung rundet die Veranstaltungsreihe ab. Am Dienstag, 19. Mai, wird um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Rückeroth die Ausstellung "Einblicke in eine Familiengeschichte" eröffnet. Sie thematisiert das erste Juden-Pogrom im Westerwald des Jahres 1933 und die Geschichte des Mediziners Professor Dr. Dr. Kurt Isselbacher. Pfarrer Christof Haxel-Schamuhn führt in die Ausstellung ein, die bis zum 28. Mai täglich von 15 bis 19 Uhr geöffnet ist, außer sonntags. (PM/Red) |
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| Pressemitteilung vom 16.05.2026 |
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