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| Nachricht vom 12.05.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Keuchhustenfälle in Rheinland-Pfalz nehmen zu - Besondere Gefahr für Säuglinge |
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| In Rheinland-Pfalz wird ein Anstieg der Keuchhustenerkrankungen verzeichnet. Besonders gefährdet sind dabei Säuglinge, weshalb das Landesuntersuchungsamt zu Vorsichtsmaßnahmen rät. |
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Koblenz. In den ersten Monaten des Jahres 2026 hat sich die Zahl der gemeldeten Keuchhustenfälle in Rheinland-Pfalz erhöht. Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz weist darauf hin, dass die bakterielle Infektionskrankheit insbesondere für Säuglinge gefährlich werden kann. Aus diesem Grund empfiehlt die Behörde Schwangeren und engen Kontaktpersonen, ihren Impfschutz zu überprüfen.
Laut Angaben des Landesuntersuchungsamts wurden im Januar und Februar 2026 durchschnittlich 0,7 Erkrankungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner pro Monat registriert. Im März und April verdoppelte sich dieser Wert auf 1,4 Fälle pro 100.000 Einwohner. Diese Zahlen liegen über dem Niveau des Vorjahres und erinnern an den Beginn der Keuchhustenwelle im Jahr 2024.
Keuchhusten, auch als Pertussis bekannt, ist hochansteckend und wird durch Tröpfcheninfektion, etwa beim Husten oder Niesen, übertragen. Typische Symptome sind langanhaltende Hustenanfälle, die mehrere Wochen andauern können. Während die Krankheit bei gesunden Erwachsenen meist ohne schwere Folgen verläuft, kann sie bei Säuglingen lebensbedrohlich sein. Bei ihnen können plötzliche Atemprobleme auftreten, ohne dass der typische Husten zu beobachten ist.
Nach Daten aus Schuleingangsuntersuchungen sind mehr als 90 Prozent der Schulkinder in Rheinland-Pfalz vollständig geimpft. Dennoch lässt der Schutz im Laufe der Jahre nach, was regelmäßige Auffrischimpfungen im Jugend- und Erwachsenenalter notwendig macht. (dpa/bearbeitet durch Red) |
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