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Nachricht vom 11.05.2026
Rheinland-Pfalz
Aktualisiert: SPD stellt neue Ministerliste für Rheinland-Pfalz vor
Die SPD hat ihre Minister und Staatssekretäre für die neue Landesregierung in Rheinland-Pfalz benannt. Die designierten Minister verfügen über umfangreiche Regierungserfahrung, während bei den Staatssekretären frische Gesichter zu finden sind.
Vorstellung der Regierungsmitglieder der SPD Rheinland-Pfalz. Foto: Hannes P. Albert/dpaMainz. Drei Minister und zwei Ministerinnen der SPD werden der neuen Landesregierung in Rheinland-Pfalz angehören. Hinzu kommen sieben Staatssekretäre, darunter vier Frauen. Die CDU wird ihre Minister am Dienstag vorstellen.

Doris Ahnen ist die dienstälteste Ministerin des Landes und bringt 25 Jahre Erfahrung in verschiedenen Kabinetten mit. Von 2001 bis 2014 war sie Bildungs- und Wissenschaftsministerin, seitdem ist sie Finanzministerin. In der neuen Koalition übernimmt sie die Koordinierung der SPD-Ressorts und erhält zusätzlich die Bereiche Digitalisierung und Staatsmodernisierung. Ahnen, die seit 1985 Mitglied der SPD ist, lebt in Mainz und ist eine enge Wegbegleiterin von Minister Michael Ebling.

Sabine Bätzing-Lichtenthäler führt als erste Frau die rheinland-pfälzische SPD an und wird stellvertretende Ministerpräsidentin. Sie war bereits Drogenbeauftragte der Bundesregierung und Gesundheitsministerin. Nach einem Wechsel im Landtag kehrt sie nun als Ministerin für ein erweitertes Arbeits- und Sozialministerium zurück. Bätzing-Lichtenthäler ist Mutter zweier Kinder und engagiert sich seit 2022 auch als Landesvorsitzende der Organisation Weißer Ring.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie und Klima steht künftig unter der Leitung von Michael Ebling. Er ist in Mainz fest verwurzelt und war zuvor Staatssekretär unter Ahnen. Ebling galt zeitweise als potenzieller Nachfolger von Ex-Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Clemens Hoch, ein erfahrener Politiker aus Andernach, ist seit der Corona-Pandemie Minister für Wissenschaft und Gesundheit. Der sportbegeisterte Jurist trat nach dem EM-Titel 1996 in die SPD ein und gilt als akribischer Arbeiter.

Sven Teuber, ursprünglich aus Niedersachsen, bleibt Minister für Kommunen, Kultur, Bauen und Wohnen. Er hat seine Karriere als Gymnasiallehrer begonnen und hat seitdem viele politische Erfahrungen gesammelt. Teuber setzt sich für Bildungsgerechtigkeit ein und ist ein leidenschaftlicher Leser und Hobbykoch.

Unter den sieben Staatssekretären finden sich ebenfalls interessante Persönlichkeiten. Fedor Rose, Tamara Müller, Kathrin Anklam-Trapp, Simone Schneider, Daniel Stich, Denis Alt und Vanessa Fischer bringen vielfältige Expertise in die Landesregierung ein. Sie decken Themen von Finanzen über Wissenschaft bis hin zu Kommunen ab. (dpa/bearbeitet durch Red)
(dpa/bearbeitet durch Red)
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Quelle: 1778457600