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| Nachricht vom 07.05.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Rheinland-Pfalz erwartet geringere Steuereinnahmen |
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| Die wirtschaftlichen Aussichten trüben sich ein und beeinflussen die Steuereinnahmen in Rheinland-Pfalz. Trotz dieser Herausforderungen sieht Finanzministerin Doris Ahnen den Doppelhaushalt im Plan. |
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Rheinland-Pfalz. Die Steuereinnahmen in Rheinland-Pfalz fallen geringer aus als ursprünglich prognostiziert. Für das laufende Jahr wird mit einem Minus von 57 Millionen Euro gegenüber der Schätzung vom Herbst 2025 gerechnet, wie Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) in Mainz bekanntgab. Im kommenden Jahr sollen es 79 Millionen Euro weniger sein und im Jahr 2028 rund 31 Millionen Euro weniger als zuvor angenommen.
Ahnen erklärte, dass die eingeleitete Wirtschaftserholung durch den Konflikt im Nahen Osten merklich abschwäche. Bundesweit wird für das Jahr 2027 mit Mindereinnahmen von 10,1 Milliarden Euro gerechnet, so das Finanzministerium.
Doppelhaushalt im Plan
Dennoch bleibt der Doppelhaushalt 2025/2026 in Rheinland-Pfalz weitgehend auf Kurs. "Das vorliegende Ergebnis der Steuerschätzung bestätige weitgehend die Planungen im laufenden Doppelhaushalt", sagte Ahnen. Während im vergangenen Jahr Mehreinnahmen von 171 Millionen Euro erzielt wurden, werden für das aktuelle Jahr Mindereinnahmen von 180 Millionen Euro erwartet.
Für das laufende Jahr sind Steuereinnahmen in Höhe von 19,675 Milliarden Euro geplant. In den nächsten beiden Jahren wird mit Einnahmen von 20,262 Milliarden und 20,823 Milliarden Euro gerechnet, was einer durchschnittlichen Steigerung von 2,9 Prozent pro Jahr entspricht. Die Kommunen in Rheinland-Pfalz können bis 2028 mit einer jährlichen Steigerung ihrer Einnahmen um durchschnittlich 3,3 Prozent rechnen. (dpa/bearbeitet durch Red) |
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| Nachricht vom 07.05.2026 |
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