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Pressemitteilung vom 05.05.2026
Region
Hochwasservorsorge in Gehlert und Wahlrod: Konzepte gegen Extremwetter
In der Verbandsgemeinde Hachenburg werden Hochwasser- und Sturzflutenvorsorgekonzepte entwickelt, um sich gegen die zunehmenden Starkregenereignisse zu wappnen. Jüngste Veranstaltungen in Gehlert und Wahlrod boten spannende Einblicke in die Fortschritte dieser Planungen.
Vorstellung der Hochwasser- und Sturzflutenvorsorgekonzepte für Gehlert und Wahlrod (Fotos: Julia Schäfer/Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg)Gehlert/Wahlrod. Angesichts der steigenden Häufigkeit von Starkregenereignissen arbeitet die Verbandsgemeinde Hachenburg intensiv an einem umfassenden Hochwasser- und Sturzflutenvorsorgekonzept. Dieses Konzept zielt darauf ab, sowohl öffentliche als auch private Vorsorgemaßnahmen zu integrieren, um die Gemeinden besser vor Überflutungen zu schützen. Die bereits erstellten Konzepte für Borod, Giesenhausen, Hattert, Limbach, Marzhausen, Mudenbach, Welkenbach und Wied sind online verfügbar.

Nun wurden die Ergebnisse für Gehlert, Wahlrod, Höchstenbach und Winkelbach vorgestellt. Die Abschlussveranstaltungen waren gut besucht, und das digitale Planungstool "Hydro-Zwilling" stieß auf großes Interesse. Es ermöglicht den Bürgern, potenzielle Gefährdungssituationen in ihrem Umfeld zu erkennen und entsprechende Vorsorgeschritte zu planen.

Basis des Konzepts
Die Konzepte basieren auf Geländeanalysen, Niederschlagsdaten und Ortsbegehungen, ergänzt durch lokale Erfahrungen der Bevölkerung. Ziel ist es, maßgeschneiderte Maßnahmen für jede Ortsgemeinde zu entwickeln. Der Prozess wird von der GBI Kommunale Infrastruktur GmbH & Co. KG fachlich begleitet.

Erster Beigeordneter Marco Dörner betonte die Bedeutung des gemeinsamen Vorgehens bei den Veranstaltungen: "Extremwetterereignisse stellen uns vor neue Herausforderungen. Mit den Vorsorgekonzepten schaffen wir eine fundierte Grundlage, um Risiken frühzeitig zu erkennen und gezielt gegenzusteuern. Entscheidend ist dabei das Zusammenwirken aller Beteiligten - von der Fachplanung über die kommunalen Gremien bis hin zu den Bürgern." (PM/Red)
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