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Pressemitteilung vom 23.04.2026
Region
Warnung für den Westerwaldkreis: Betrüger geben sich als Caritas-Mitarbeitende aus
In Ransbach-Baumbach kam es zu einem Vorfall, bei dem Betrüger sich als Mitarbeitende der Caritas ausgaben. Die Organisation warnt nun eindringlich die Bevölkerung und gibt wichtige Hinweise zum Schutz vor solchen Machenschaften.
SymbolbildRegion. Der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn warnt erneut vor Betrügerinnen und Betrügern, die sich als Mitarbeitende der Caritas ausgeben. Hintergrund ist ein aktueller Vorfall in der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach, bei dem sich fremde Personen unter falschem Vorwand Zugang zur Wohnung einer Patientin verschafft haben.

Nach Angaben der Caritas-Sozialstation Wirges-Selters-Kannenbäckerland gaben sich die unbekannten Personen als Caritas-Mitarbeitende aus. Die betroffene Patientin wurde jedoch nicht wie angekündigt pflegerisch versorgt und wandte sich daraufhin an die Rufbereitschaft der Sozialstation. Dabei stellte sich schnell heraus, dass es sich nicht um Mitarbeitende des Caritasverbandes handelte. Angehörige wurden umgehend informiert und verständigten die Polizei.

Keine Pflege ohne vorherige Terminvereinbarung
Der Caritasverband nimmt diesen Vorfall sehr ernst und weist nochmals ausdrücklich darauf hin: Mitarbeitende der Caritas kommen grundsätzlich niemals unangekündigt und führen keine Haustürgeschäfte durch. Einsätze in der Pflege oder anderen Diensten erfolgen ausschließlich nach vorheriger Abstimmung und Terminvereinbarung.

Vorsicht ist besser als Nachsicht
Die Warnung richtet sich an die gesamte Bevölkerung im Westerwaldkreis sowie im Rhein-Lahn-Kreis. Der Verband bittet insbesondere ältere Menschen und deren Angehörige um erhöhte Aufmerksamkeit. "Wenn sich Personen unter dem Namen der Caritas Zutritt verschaffen wollen, sollten Betroffene besonders wachsam sein und im Zweifel keine fremden Personen in die Wohnung lassen", so der eindringliche Appell des Verbandes.

Der Caritasverband empfiehlt, in solchen Fällen umgehend die Polizei zu informieren. Bei Unsicherheiten können sich Bürger zudem jederzeit direkt an den Verband wenden, um die Echtheit eines Einsatzes oder eines Kontaktes zu überprüfen. (PM)
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